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Schutzgebiete

Frage 3: Schutzgebiete

Unter welchen Bedingungen sind grosse Schutzgebiete nachhaltige Entwicklungsinstrumente und gleichzeitig geeignete Instrumente für den Schutz der natürlichen Vielfalt?

Aufgabe 1: Beitrag von Schutzgebieten zur regionalen Entwicklung bekannt machen

Unter welchen Bedingungen Schutzgebiete einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten, zeigt „Zukunft in den Alpen" durch die Sammlung und Analyse von Good-Practice-Beispielen auf und verbreitet dieses Wissen alpenweit. Im

 

Mittelpunkt stehen sektorübergreifende Kooperationen des Schutzgebietsmanagements mit dem Tourismus, der Landwirtschaft, Gewerbebetrieben und anderen regionalen Wertschöpfungsquellen. Bei der Sammlung der Beispiele differenziert „Zukunft in den Alpen" nach Gebietstypen und Schutzkategorien. Anhand der Good-Practice-Beispiele werden erfolgreiche Entwicklungsstrategien von Schutzgebieten identifiziert und zusammengestellt. Welche ökonomischen und ökologischen Veränderungen können durch Schutzgebiete ausgelöst und gesteuert werden? Die Antworten auf diese Fragen sollen helfen, Förderbestimmungen in Politik und Verwaltung auf eine nachhaltige Entwicklung von Schutzgebieten auszurichten.

Aufgabe 2: Nutzen von Grossschutzgebieten und ihrer Vernetzung für die Erhaltung der Biodiversität aufzeigen

Welchen Beitrag Schutzgebiete und insbesondere Grossschutzgebiete und ihre Vernetzung durch ökologische Korridore für die Erhaltung der Biodiversität leisten, soll in „Zukunft in den Alpen" durch die Sammlung und Aufbereitung von Projekten und Beispielen eruiert werden. Der WWF, das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete, die Internationale Alpenschutzkommission und das Internationale Wissenschaftliche Komitee Alpenforschung haben gemeinsam jene Gebiete identifiziert, die wegen ihrer herausragenden biologischen Vielfalt vorrangig zu schützen sind. Wie überlappen diese Vorranggebiete für Naturschutz mit den bestehenden Schutzgebieten und wie können sie besser in die Planung zukünftiger Schutzgebiete miteinbezogen werden? Die Resultate aus der Bearbeitung dieser Fragen werden alpenweit verbreitet und ermöglichen die Beurteilung und Entwicklung von Grossschutzgebieten im Hinblick auf eine erfolgreiche Förderung der Artenvielfalt.

Ein Expertenteam hat diese Aufgaben bearbeitet. Ergebnisse sind ein Analysebericht sowie Datenbanken von Best/Good-Practice-Beispielen und den relevantesten Publikationen. Diese Ergebnisse liegen als „Rohmaterial“ für die Vermittlung des Wissens nur in englischer Sprache vor. Die ExpertInnen tragen die Verantwortung für den Inhalt der Ergebnisse.

Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite wurden im Rahmen des Projekts „Zukunft in den Alpen“ im Jahr 2005 eingegeben und seitdem nicht aktualisiert.