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Alpendialog

Die Energiewende macht vor den Toren der Alpen nicht halt. Eine kohlenstoffarme Gesellschaft und der Atomausstieg stehen auf der politischen Agenda vieler Regierungen der Alpenstaaten. In den empfindlichen Naturräumen der Alpen führt der verstärkte Druck zur Nutzung erneuerbaren Energiequellen immer zu erheblichen Konflikten, beispielsweise zwischen der Erhaltung der letzten naturbelassenen Flüsse und der Wasserkraft.

In Richtung einer gemeinsamen Vision für die Energiewende

Neben der Erhöhung der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen muss das Augenmerk insbesondere auf Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs gerichtet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, folgende Fragestellungen zu erörtern:

  •  Wie kann die Energiewende in den Alpen erfolgreich sein?
  • Welche Rolle sollen die Alpen in diesem Prozess spielen?
  • Wie können alle Akteure in diesen Prozess des Wandels eingebunden werden?
  • Welche Art Gesellschaft wünschen wir uns?
  • Wie viel Energie brauchen wir?

Über diese grenzübergreifenden Fragen, welche die gesamte Alpenregion und die Gebiete darüber hinaus betreffen, diskutierte die CIPRA mit allen betroffenen Akteuren. Dabei wollte die CIPRA als Moderatorin für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltige Energiewende in den Alpen agieren. Der erste Schritt des Alpendialogs war ein Workshop, der im Oktober 2013 in Luzern (CH) stattgefunden hat. Informationen, Präsentationen und Ergebnisse des Workshops finden sie HIER (in englisch). Der Alpendialog stand allen Menschen offen, die sich für die Energiewende in politischer, ökologischer, wirtschaftlicher oder sozialer Hinsicht engagieren oder dafür interessieren.

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