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100max

(c) Marcel Hagen

Die Alpen sind ein sensibler Lebensraum, der auf den Klimawandel besonders schnell reagiert. Die Menschen in den Alpen können zum Klimaschutz beitragen. Städte und Gemeinden aus den sieben Alpenländern stellten sich der Herausforderung. Dazu benötigten sie die Unterstützung ihrer Bewohner. Mit «100max – dem Alpenspiel zum Klimaschutz» konnten Familien und Wohngemeinschaften ausprobieren, ob und wie sie mit 100 Punkten am Tag auskommen.

So funktioniert's

Die teilnehmenden Haushalte rechneten an zwei Wochen im Jahr täglich in Punkte um, was sie alles konsumierten, was sie anzogen, wie sie sich fortbewegten. Unter www.eingutertag.org konnten sie ihre Punkte berechnen, speichern und mit den Ergebnissen der rund 70 anderen teilnehmenden Haushalte vergleichen und sich gegenseitig gute Tipps geben. Dort liess sich auch ganz einfach nachschauen, wie und wo sie Punkte einsparen können. Nach Ablauf der ersten 100max-Woche hatten die Haushalte bis zur zweiten Woche ein paar Monate lang Zeit um zu eruieren und zu erfahren, wo in ihrem Lebensstil Verbesserungspotential liegt und ob weniger CO2-Punkte zwingend zu einer Minderung ihrer Lebensqualität führen.


Laufzeit: August 2015 - März 2017

100max wurde im Rahmen des deutschen Vorsitzes der Alpenkonvention umgesetzt.

Das Projekt wurde in Kooperation mit "Ein guter Tag hat 100 Punkte" und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Alpenkonvention durchgeführt.

Kontakt
Jakob Dietachmair
CIPRA International

Website

Dokumentation