Alpennews

Klimafitte und gesunde Strassen

Wie lassen sich Strassenräume im Alpenrheintal zugänglicher, klimagerechter und gesünder gestalten? Im Projekt «KLuGE Strassen» hat die Gemeinde Triesen am 10. April 2026 eine neue Bewertungs- und Planungsmethode getestet. Mehr…

Pressemitteilung: Präzedenzfall - Ausbau am Fellhorn gefährdet Alpenschutz

Der geplante Ausbau von Skiliften, Pisten und Beschneiungsanlagen am Fellhorn steht exemplarisch für eine besorgniserregende Entwicklung im Alpenraum als direkte Auswirkung des 3. Modernisierngsgesetzes: Naturschutzrechtliche Standards werden durch „Entbürokratisierung“ und „Beschleunigung“ übergangen und Beteiligungsprozesse eingeschränkt. Mit dem Argument eines „überragenden öffentlichen Interesses“ wird der Bau von Freizeitanlagen über den Schutz von hochsensiblen Ökosystemen der Alpen gestellt. Mehr…

Nachruf Hofrat Dr. Gerhard Liebl

Mit großer Betroffenheit nimmt CIPRA Österreich Abschied von Hofrat Dr. Gerhard Liebl, langjährigem Mitglied der Rechtsservicestelle Alpenkonvention sowie Wegbegleiter der Alpenkonvention und von CIPRA Österreich. Mehr…

Future Soil Literacy – BodenZukunft

Gesunde Böden spielen eine grundlegende Rolle im Klimaschutz. Dennoch übersehen Entscheidungsträger: innen und die Öffentlichkeit immer noch häufig diese wertvolle Ressource. Das Projekt «BodenZukunft» vermittelt mit unterschiedlichen Methoden Wissen und Werkzeuge, um diese Bewusstseinslücke zu schliessen. Mehr…

Milano-Cortina 2026: Fairplay? Fehlanzeige!

Kunstschnee, Verkehr, Beton und fossiles Sponsoring: Die Fouls an der Natur vor und während der Olympischen Winterspiele 2026 waren zahlreich – und auch Thema der Medienberichterstattung. Mehr…

Drei Jahre für lebendige Böden: Ground:breaking zieht Bilanz

Mit dem Projekt Ground:breaking hat die CIPRA während drei Jahren aufgezeigt, wie versiegelte Böden wiederbelebt werden können und warum dies entscheidend für Klima, Biodiversität und die Lebensqualität im Alpenraum ist. Mehr…

Klimafitte und gesunde Strassen

Wie lassen sich Strassenräume im Alpenrheintal so gestalten, dass sie zugänglicher, klimagerechter und gesünder sind? Im Projekt «KLuGE Strassen» testen fünf Pilotgemeinden eine neue Bewertungs- und Planungsmethode und liefern erste Erkenntnisse. Mehr…

Nevediversa: Ein kritischer Blick auf den Skitourismus

Die italienische Umweltschutzorganisation Legambiente stellte am 11. März 2026 in Mailand ihren aktuellen Bericht zum Zustand des Skitourismus vor. Er enthält auch eine erste Bilanz zu den Olympischen Spielen von Mailand-Cortina im Februar 2026: Geglänzt haben dort nur die Medaillen. Mehr…

Neue Impulse für alpine Lebensqualität

Das Leben in den Alpen bedeutet weit mehr als nur ein beeindruckendes Bergpanorama: Gute Lebensqualität hängt auch von einer gut funktionierenden lokalen Verwaltung ab. Ein Projekt der Universität Ljubljana entwickelt gemeinsam mit Pilotregionen neue Strategien. Mehr…

Olympische Winterspiele 2038: Unglaubwürdige Nachhaltigkeitsversprechen

CIPRA International und CIPRA Schweiz sehen die geplante Kandidatur des Bundes für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 mit grosser Skepsis. In ausführlichen Stellungnahmen an den Bund kritisieren sie, dass die bisher kommunizierten Ziele einer nachhaltigen und dezentralen Durchführung ohne den Neubau von Sportstätten weder rechtsverbindlich abgesichert noch realistisch sind. Mehr…

Werden die Gletscher zu Tode geliebt?

Das Schmelzen der Gletscher zieht Millionen von Menschen an, die die Eismassen noch ein letztes Mal mit eigenen Augen sehen wollen. Die Folgen eines solchen Massentourismus für die sensiblen Ökosysteme sind weitreichend, meinen Schweizer Forscher:innen. Mehr…

Standpunkt | Umwelt-Omnibus: Aussteigen, bitte!

Die Europäische Kommission kündigt einen «Umwelt-Omnibus» an: Ein Gesetzespaket, das Umweltvorschriften vereinfachen und den Verwaltungsaufwand reduzieren soll. Das würde den Naturschutz massiv schwächen, befürchtet Paul Kuncio, Umweltjurist bei CIPRA International. Mehr…

Olympische Winterspiele 2038: Unglaubwürdige Nachhaltigkeitsversprechen

CIPRA International und CIPRA Schweiz sehen die geplante Kandidatur des Bundes für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 mit grosser Skepsis. In ausführlichen Stellungnahmen an den Bund kritisieren sie, dass die bisher kommunizierten Ziele einer nachhaltigen und dezentralen Durchführung ohne den Neubau von Sportstätten weder rechtsverbindlich abgesichert noch realistisch sind. Mehr…

Alpine Changemaker Network

Wie kann man die ökosoziale Transformation im Alpenraum voranbringen? Das Projekt «Alpine Changemaker Network» verbindet alpine Traditionen, die sich in zeitgenössischer Kunst, Kultur und Design spiegeln, mit aktuellen Ansätzen zur Bewältigung globaler Krisen. Mehr…

Naturvielfalt als Gemeingut

Aktuelle Forschungen aus Südtirol und der Schweiz belegen: Die Biodiversität im Alpenraum geht weiter zurück. Sie als Gemeingut zu betrachten, könnte viele Probleme lösen. Mehr…

H2Opportunities: Fakten, Fragen & Überraschungen

Wasser ist unser kostbarster Schatz – und unter Druck. Im Projekt H2Opportunities tauchen wir ein in die Welt des Alpenwassers: von Gletscherschmelze bis zu fairem Wassermanagement. Kurz, knackig, mit Fun-Facts und klaren Antworten – für alle, die mehr wissen wollen. Mehr…

cc.alps compacts

Mit dem Projekt „cc.alps“ hat die CIPRA Klimamassnahmen in den Alpen auf den Prüfstand gestellt. Die CIPRA hat Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung in den Alpen gesammelt und untersucht, welche Auswirkungen diese Klimamassnahmen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft haben. Die „CIPRA compact“-Reihe umfasst mehrere Themenhefte, die sich kritisch mit Klimamassnahmen in den Alpen auseinandersetzen. Die Reihe umfasst folgende Aktivitätsfelder: Mehr…

Olympische Winterspiele auf wackligem Boden

Möglichst viel Beton und Stahl verbauen: Das scheint die Nachhaltigkeitsstrategie der Olympischen Winterspiele in den italienischen Alpen zu sein. Betroffen sind vor allem Berggemeinden. Das Tüpfelchen auf dem i ist der Bau einer neuen Seilbahn auf einem abrutschenden Hang in Cortina. Mehr…

Nach den Spielen ist vor den Spielen

Die Bevölkerung in Frankreich wurde in die Planung der Olympischen Winterspiele 2030 nicht miteinbezogen. Umweltorganisationen mobilisieren für eine Beteiligung der Bevölkerung und für nachhaltige Spiele. Inzwischen bereitet die Schweiz ihre Olympia-Kandidatur für 2038 vor. Mehr…

Petition gegen Ölkonzerne im Skisport

Ein Ölmulti als Premiumpartner: Der Energiekonzern ENI sponsert die Winterspiele von Milano-Cortina 2026. Athlet:innen fordern nun mit der Petition «Ski Fossil Free» ein Umdenken im Wintersport. Mehr…

Standpunkt: Die Winterspiele müssen sich der Realität stellen

Grossveranstaltungen versprechen Innovation, Aufschwung und globale Sichtbarkeit. Heute stehen diese Versprechen im Widerspruch zu alpinen Gebieten, die durch die Klimakrise, Abwanderung und einen wachsenden touristischen Druck geprägt sind. Bei genauerer Betrachtung ist Mailand-Cortina 2026 nicht nur ein Sportfest, sondern eines der umfangreichsten öffentlichen Investitions- und Infrastrukturprogramme, die es jemals im Alpenraum gegeben hat. Dessen Auswirkungen gehen weit über die Dauer der Wettkämpfe hinaus, meint Vanda Bonardo, Präsidentin von CIPRA Italien. Mehr…

Das Schmelzen der Gletscher erleben

Bis zum Jahr 2100 werden in den Alpen nur mehr 12 Prozent der heutigen Gletscher vorhanden sein. Im Webinar als Auftakt zum Erasmus+ Projekt «Young Glacier Voices» sprachen Gletscherexpert:innen über das vergängliche Eis. Mehr…

Olympische Winterspiele auf wackligem Boden

Möglichst viel Beton und Stahl verbauen: Das scheint die Nachhaltigkeitsstrategie der Olympischen Winterspiele in den italienischen Alpen zu sein. Betroffen sind vor allem Berggemeinden. Das Tüpfelchen auf dem i ist der Bau einer neuen Seilbahn auf einem abrutschenden Hang in Cortina. Mehr…

Generationswechsel bei CIPRA International

Nach sieben bewegten Jahren an der Spitze von CIPRA International tritt Kaspar Schuler in den wohlverdienten Ruhestand. Sein bisheriger Stellvertreter Jakob Dietachmair übernimmt die Geschäftsleitung, neue Stellvertreterin wird Magdalena Holzer. Auch bei CIPRA Österreich gibt es Veränderungen: Paul Kuncio, bisher Geschäftsleiter von CIPRA Österreich, wechselt zu CIPRA International. Mehr…

Herausforderungen und Chancen des Weitwanderns

Welche Rolle spielt das Weitwandern und was hat sich im Laufe der Jahre verändert? Diesen Fragen ging die CIPRA am 11. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Berge, mit einer Podiumsdiskussion und einer Filmvorführung in Liechtenstein nach. Mehr…

Offener Brief: Schutz der Alpen vor übermässigem Transitverkehr

Der Alpenraum steht zunehmend unter Druck durch die Klimakrise, die Luftverschmutzung und das stetig wachsende Verkehrsaufkommen. 67 Organisationen, allen voran CIPRA International, haben deshalb einen offenen Brief an EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas und die Verkehrsminister der Alpenländer gerichtet. Mehr…