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Weltbienentag: Tipps für Gemeinden

beeaware.blog: Hier finden LeserInnen und Gemeinden Tipps für den Schutz der Bienen.

Der 20. Mai erinnert als Internationaler Tag der Biene an deren wichtige Rolle für die Artenvielfalt. Im Projekt «BeeAware!» zeigen Pilotregionen alpenweit, was Gemeinden für den Schutz der Bienen tun können.

Auf Ansuchen des Alpenstaats Slowenien haben die Vereinten Nationen den 20. Mai im Jahr 2018 erstmals zum «Welttag der Bienen» erklärt – gerade noch rechtzeitig, denn allein in den Alpen ist die Hälfte aller 600 dort vorkommenden Wildbienenarten bedroht. Intensive Landwirtschaft, Pestizideinsatz und Flächenverbrauch machen den kleinen Helferinnen zu schaffen. Alpengemeinden aus Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Österreich, der Schweiz und Slowenien haben die Relevanz des Bienenschutzes erkannt. Sie setzen sich im Projekt «BeeAware!» mit Massnahmen wie Blühstreifen, ökologischer Imkerei, Workshops, Ausstellungen oder der Renaturierung versiegelter Flächen für den Erhalt dieser wertvollen Pflanzenbestäuber und Honiglieferanten ein.

«Gemeinden können zum Beispiel dafür sorgen, dass auf den öffentlichen Flächen eine einheimische und standortgerechte Vielfalt herrscht.» Das seien jene Pflanzen, die Bienen bestäuben könnten und die sie bräuchten, erklärt Monika Gstöhl, Geschäftsführerin der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz LGU im Interview für beeaware.blog. Dieser Blog dokumentiert die Fortschritte der beteiligten Pilotregionen und sammelt Bienenschutztipps von Expertinnen wie Monika Gstöhl. Das ganze Interview mit ihr sowie weitere Tipps und Infos zum Bienenschutz finden Interessierte am Blog zum Nachlesen und zum Nachhören als Podcast.

 

Quellen und weitere Informationen:

www.worldbeeday.org/en/ (en, sl), http://beeaware.blog/, www.cipra.org/de/beeaware