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Wasser im Alpenraum - Mangel und Überfluss zugleich

Die Ill in Feldkirch mit Hochwasser.

Entfesselte Wasserfluten. © CIPRA-International

Die Niederschlagsverteilung im Alpenraum ist zur Zeit sehr ungleich: während im Südwesten der Alpen in vielen Gebieten Notstand als Folge extremer Trockenheit ausgerufen wurde, musste anlässlich der enormen Niederschläge und Unwetter auf der Alpen-Nordseite vielerorts die "Hochwasserwarnstufe 1" gemeldet werden.
Speziell in den französischen Südalpen hat die Trockenheit in weiten Teilen Trinkwassermängel und Dürre zur Folge. Auf der Alpen-Nordseite hingegen, insbesondere in West-Österreich, Bayern und der Deutschschweiz, wurden historische Höchstmarken von teilweise über 200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden gemessen. Vielerorts mussten Stadteile und sogar ganze Gemeinden evakuiert werden, in der Schweiz und in Österreich hat das Hochwasser mehrere Menschenleben gefordert. Die Wassermassen führten auch zu Stromausfällen und unterbrachen vielerorts wichtige Transportwege. Garmisch-Partenkirchen/D, das Kleinwalsertal/A oder Engelberg/CH sind beispielsweise komplett von der Umwelt abgeschnitten.
Infos: www.ecologie.gouv.fr/rubrique.php3?id (fr), www.tagesschau.de/aktuell/meldungen (de)