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Deutschland: Vorbeugender Hochwasserschutz soll beim Bergwald beginnen

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In einer Stellungnahme zum Entwurf des Hochwasserschutzgesetzes des Bundesumweltministeriums fordert die deutsche Vertretung der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, die Wasserspeicherfähigkeit der Bergwälder zu berücksichtigen.
Wichtige Regelungen, insbesondere die Wiederherstellung früherer Überschwemmungsgebiete, seien zu unverbindlich festgeschrieben. Prinzipiell sieht CIPRA-Deutschland in dem Gesetzesentwurf einen bedeutenden Schritt hin zu einem vorbeugenden Hochwasserschutz.
Bergwälder haben eine wichtige Bedeutung für einen vorbeugenden Hochwasserschutz: die Niederschläge in Berggebieten sind wesentlich höher als im Flachland, naturnahe Bergwälder können jedoch viel Wasser über ihre Blätter wieder verdunsten bzw. im Boden speichern und geben dieses Wasser nur langsam wieder ab. Da die Bergwälder so erheblich zur Abschwächung von Hochwasserspitzen beitragen, soll nach Ansicht der Alpenschutzkommission die Festschreibung einer naturnahen Bewirtschaftung der Bergwälder Bestandteil eines vorbeugenden Hochwasserschutzes sein. In ihrer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf regt CIPRA-Deutschland eine entsprechende Novellierung des Bundeswaldgesetzes an.
Quelle und Info: www.cipra.de/cipra/index.html (de)
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