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Transitverkehr bald alpenweit reguliert?

LKW und Wohnhäuser

I transiti alpini hanno raggiunto il limite delle capacità. © www.oekologische-forschung.de

Die Verkehrsminister der sechs Alpenländer haben am 20. Oktober in Lyon/F beschlossen, neue Lösungen für den Alpentransitverkehr zu erarbeiten und die Zusammenarbeit zu vertiefen.
Eine gemeinsame Studie soll die Möglichkeiten und Bedingungen eines neuen Regulierungssystems - einer so genannten Alpentransitbörse - für den Strassengüterverkehr durch den Alpenbogen aufzeigen. Weitere gemeinsame Ziele sind ein verbessertes Krisenmanagement, Harmonisierung von Strafen und Ausbau des Angebots im Schienengüterverkehr. Der EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot begrüsste die Ausarbeitung der gemeinsamen Studie der Alpenländer und sicherte finanzielle Unterstützung zu.
Die Schweizerischen Bundesämter für Raumplanung und Statistik haben diese Tage eine Studie zu Kosten und Nutzen des Landverkehrs erstellt. Sie zeigt, dass der Nutzen (kaum überraschend) die Kosten übersteigt. Interessant ist der Versuch, die externen Kosten - Auswirkungen auf Luft, Gebäude, Gesundheit, Lärm, Klima, Natur und Landschaft - miteinzurechnen. Gemäss dieser ersten Momentaufnahme weisen Strasse und Schiene einen fast gleich hohen Kostendeckungsgrad aus.
Quellen und Infos: www.news.admin.ch/message (de/fr/it), www.news.admin.ch/message (de/fr/it)