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Weltwassertag: Schutz der Gewässer und Stop der Liberalisierung gefordert

25.03.2004
Der 22. März, Internationaler Tag des Wassers, stand dieses Jahr unter dem Motto "Wasser und Naturkatastrophen". Verschiedene Organisationen haben den Tag zum Anlass genommen, ihre Forderungen bezüglich eines besseren Schutzes des Wassers vorzubringen.
Das schweizerische Bundesamt für Wasser und Geologie BWG hat fünf deutsch- und französischsprachige Faltblätter mit vorbildlichen Hochwasserprojekten in der Schweiz, u.a. im Alpenraum, vorgestellt. Sie sollen fachlich informieren, aber auch Anstoss zu mutigen und innovativen Lösungen beim Wasserbau geben. Der WWF Schweiz weist darauf hin, dass natürliche Flüsse einen wichtigen Beitrag sowohl für den Hochwasserschutz als auch für die Erhaltung der Artenvielfalt leisten. In der Schweiz werden nach wie vor zu wenige Gewässer revitalisiert. Der österreichische Umweltdachverband hat dem Präsidenten des Österreich-Konvents das "Wasser-Manifest" übergeben. Darin wird ein umfassender Schutz der Lebensressource Wasser in der neuen Bundesverfassung gefordert. Auch in Deutschland hat das Netzwerk "Unser Wasser" die Bundesregierung aufgefordert, sich stärker gegen eine Liberalisierung der weltweiten Wasserversorgung einzusetzen.
Quellen: www.bwg.admin.ch (de/fr/it/en), www.wwf.ch/medien (de),
www.umweltdachverband.at (de), www.vistaverde.de/news/politik/0403/19 (de)
abgelegt unter: Naturgefahren, Natur