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Medienmitteilung

S-Bahn Liechtenstein: Die Zukunft auf Schiene bringen

Jakob Dietachmair (CIPRA International), Maya Mathias (CIPRA International), Sophie Eberle (CIPRA Jugendbeirat), Tobias Gassner (Klimaorganisation FL), Barbara Wülser (CIPRA International) und Kevin Scherrer, v.r.n.l. © CIPRA/ Luisa Deubzer

Die Alpenschutzorganisation CIPRA International befürwortet den Ausbau der S-Bahn als grossen Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität. Sie entlastet die Strassen und ermöglicht eine klimafreundliche Mobilität – auch für eine gute Zukunft unserer Kinder.

Als attraktiver Arbeitsplatz ist Liechtenstein besonders vom Verkehr betroffen. Rund 22´000 BerufspendlerInnen kommen jeden Tag über die Grenze, zumeist mit dem Auto. Die Folge sind hohe CO2-Emissionen, Feinstaub- und Lärmbelastung für die AnwohnerInnen. Ein leistungsstarker Schienenverkehr würde die Hauptverkehrsstrassen für Einheimische entlasten und zudem mehr Raum für Bus- und Radverkehr schaffen.

Barbara Wülser, Co-Geschäftsführerin von CIPRA International, ist überzeugt: «Liechtenstein hat nun die Riesenchance, mit dem S-Bahn-Ausbau nachhaltige Mobilität zu fördern und die Lebensqualität seiner Einwohnerinnen  und Einwohner zu verbessern.» Dass ein gutes Angebot auch die entsprechende Nachfrage schaffe und die Strasse entlaste, zeige ein Blick auf die Nachbarregionen in Vorarlberg und der Schweiz. Zudem sei ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz entscheidend für mehr Klimaschutz.

Saubere Luft für unsere Kinder

Für Sophie Eberle, Liechtensteinerin und Mitglied im CIPRA-Jugendbeirat, ist die S-Bahn eine Generationenfrage: «Für mich hat die Entscheidung für eine nachhaltige Mobilität auch ganz stark etwas mit Gerechtigkeit und Klimaschutz zu tun. Auch wir und Generationen nach uns wollen eine lebenswerte Zukunft haben.» Für Tobias Gassner, Klimaorganisation Liechtenstein, wäre ein Ja zur S-Bahn auch ein Ja zum Klimaschutz: «Jugendliche und Menschen ohne Führerschein wollen auch nachhaltig und unkompliziert mobil sein.»

Den Anschluss nicht verpassen

CIPRA International setzt sich in ihren Projekten seit langem für mehr nachhaltige Mobilität in Liechtenstein, dem Rheintal und der Bodenseeregion ein. Im dreijährigen Projekt «Nachhaltige Pendlermobilität - PEMO» hat die Alpenschutzkommission mit Gemeinden und Unternehmen Strategien erarbeitet, um Menschen zum Umstieg auf Bus, Bahn und Velo zu motivieren. Im Folgeprojekt «Aktive Pendlermobilität- AMIGO» verknüpfen die Projektpartner Mobilitätsmanagement mit Gesundheitsfragen in Betrieben. Für Jakob Dietachmair, Projektleiter für Mobilität bei CIPRA International, ist der Ausbau der S-Bahn eine einmalige Chance, die wir nicht verpassen dürfen: «Der Anschluss an das internationale Schienennetz wird für Liechtenstein nie wieder so günstig wie jetzt.»

Rückfragen sind zu richten an:
Maya Mathias, Projektleiterin Kommunikation, CIPRA International, +423 237 53 03,  

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