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Frischer Wind für die Via Alpina

Weitwandern durch die Alpen: Ein Projekt der CIPRA entwickelt die Via Alpina weiter. (c) Michael Gams, CIPRA International

Die CIPRA setzt mit einem neuen Projekt die ersten Schritte zur Neugestaltung des Weitwanderweges Via Alpina. Unterstützung dafür bekommt sie vom österreichischen Klimaschutzministerium.

Seit nahezu zwei Jahrzehnten durchzieht das 5´000 Kilometer lange Wegenetz der Via Alpina die Alpen auf fünf farblich gekennzeichneten Weitwanderwegen, am längsten ist der «rote Weg». Dieser verläuft auf 162 Tagesetappen von Triest/I bis Monaco durch alle acht Länder des Alpenbogens. Mit solch enormen Dimensionen gehen auch Herausforderungen einher, wie etwa die komplexe Wegeführung und die zum Teil geringe lokale Verankerung der Via Alpina.

Ein vom österreichischen Klimaschutzministerium gefördertes Projekt der CIPRA setzt nun die ersten Schritte zur Weiterentwicklung der Via Alpina. «Um den Fortbestand der Via Alpina zu sichern, möchten wir den roten Weg neu gestalten», erklärt Projektleiter Jakob Dietachmair. «Das umfasst die Wegeführung ebenso wie die Unterkünfte und Geschichten entlang des Weges.» Klimafreundliche und sanfte Tourismusformen wie das Weitwandern haben nicht zuletzt durch das veränderte Reiseverhalten aufgrund der Coronapandemie an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund evaluiert die CIPRA im Projekt gemeinsam mit alpinen Vereinen, Nationalparks, Tourismusorganisationen und Gemeinden das zukünftige Potenzial der Via Alpina, um mögliche Gäste dafür zu begeistern.

Während des «AlpenWoche Intermezzo» führt die CIPRA am 9. Dezember 2020 einen virtuellen Workshop zur Via Alpina mit Jugendlichen und regionalen AkteurInnen durch. Dem Weitwanderweg widmet sich auch eine Lesung im Rahmen des internationalen Festivals «Berge lesen» am 11. Dezember 2020 um 10 Uhr. Das gesamte Projekt läuft von Oktober 2020 bis August 2021.

 

Weiterführende Informationen:

Via Alpina
Berge lesen Festival
AlpenWoche Intermezzo 2020

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