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Via Alpina: 20 Jahre Weitwandern

Die Via Alpina: Seit 20 Jahren verbindendes Symbol für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum. (c) Troy Smith_flickr

Seit 20 Jahren verbindet der grenzüberschreitende Weitwanderweg «Via Alpina» alle acht Alpenländer von Triest bis Monaco. Auf fünf Routen verbindet er Menschen, Lebens- und Naturräume nicht nur physisch, sondern auch symbolisch miteinander.

Unter der Leitung des französischen Vereins «Grande Traversée des Alpes» (GTA) gründete ein Zusammenschluss alpiner Vereine und Gebietskörperschaften die Via Alpina im Jahr 2000. Sie wollten die Alpenkonvention und deren Ziele der nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum durch einen grenzüberschreitenden Wanderweg sichtbar machen. Über das touristische Produkt hinaus wurde die Via Alpina im Laufe der Jahre auch zum Symbol für eine gemeinsame alpine Identität und zu einer internationalen Plattform: So entstanden viele Pilotprojekte wie ein internationaler Qualitätsleitfaden für Weitwanderwege, wissenschaftliche Untersuchungen oder ein Handbuch zum Wandern als Instrument für die Umweltbildung Jugendlicher. Die Via Alpina ist zudem ein offizielles Umsetzungsprojekt der Alpenkonvention. 2014 hat CIPRA International die Koordination übernommen.

Rückgrat für nachhaltige Entwicklung

Rückblickend werden auch die Herausforderungen deutlich, die die Via Alpina aufgrund ihrer Dimensionen von Beginn an mit sich brachte: Sie umfasst fünf Routen, 342 Etappen und mehr als 5000 km Wanderwege. Viele AkteurInnen wie alpine Vereine, Staaten, Regionen und Tourismusbetriebe sind dabei involviert. «Damit das Projekt Via Alpina weiterhin ein Rückgrat für nachhaltige Entwicklung im Alpenraum bleibt, ist eine gute und ständige Netzwerkarbeit besonders wichtig», meint Nathalie Morelle. Sie war zu Beginn als internationale Koordinatorin verantwortlich für die Via Alpina und erinnert sich zurück. «Es ist natürlich eine Herausforderung, die vielen unterschiedlichen Ausgangssituationen in den Regionen miteinander zu verknüpfen und die verschiedenen Anliegen und Ziele lokal zu verankern.» Auch für die kommenden 20 Jahre wünscht sie sich deshalb, dass sich viele Menschen entlang der Via Alpina weiterhin an der Entwicklung beteiligen und vom Austausch mit den Nachbarländern profitieren.

Weitere Informationen: www.via-alpina.org/de/