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Japan: Zahlreiche Skigebiete stehen vor dem Bankrott

Die japanischen Wintersport-Resorts stecken in der Krise. Seit den Boomjahren zu Beginn der 1990er Jahre hat sich die Zahl der Schneesportler um mehr als ein Drittel reduziert.
Zahlreiche Liftanlagen bleiben auch an schneesicheren Wochenenden geschlossen. Jedem zweiten Skigebiet droht der Bankrott. Dennoch haben in den letzten Jahren lediglich 4 von 722 Skigebieten ihren Betrieb eingestellt, weil das japanische Gesetz die Betreiber bei einer Schliessung zum Abbau der Liftanlagen und zur Renaturierung der Skipisten verpflichtet.
Die Ursache der Misere liegt in den grossen Überkapazitäten, die einen Preiszerfall zur Folge hatten. Nun fehlen den Liftbetreibern und Hoteliers die Mittel für notwendige Ersatz- und Neuinvestitionen, was sich negativ auf die Konkurrenzfähigkeit auswirkt. Die japanischen Wintersport-Destinationen hoffen, dass sie die Lage durch die Erschliessung der boomenden Märkte in Südkorea und China entschärft.
Quelle und Infos: www.iht.com/articles/2005/03/18/news/ski.html (en)
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