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Europapolitik für die Arge Alp dieses Jahr ein zentrales Thema

An der diesjährigen Konferenz der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer/Arge Alp haben die anwesenden Regierungschefs einstimmig vier Resolutionen verabschiedet. Im Zentrum stand dabei die Europapolitik. Darüber hinaus wurden die massgeblichen Projekte der Arge Alp für das laufende und das kommende Jahr diskutiert und der Architekturpreis verliehen. Die Konferenz fand am 25. Juni in Alpbach/A statt.
Insbesondere der Thematik des Güterverkehrs wurde bei der Konferenz viel Raum gewidmet. Die Arge Alp fordert in einer Resolution eine Neuregelung der Wegekosten und betont, dass die verstärkte Verlagerung von Gütern auf die Schiene eine wesentliche Verbesserung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs erfordert. Ebenfalls gutgeheissen wurden zwei weitere Resolutionen zur künftigen Orientierung der EU-Regionalpolitik und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge in den Alpenländern. Schliesslich begrüssten die Regierungschefs in einer letzten Resolution die neu geschaffene europäische Verfassung und betonten die Wichtigkeit des Subsidiaritätsprinzips.
Bei den eigenen Projekten will die Arge Alp einen Schwerpunkt bei der Förderung von Sport, Jugend und Denkmalpflege setzen. Im Kanton St. Gallen/CH wird 2005 ein Künstlersymposium zum Thema Holz durchgeführt. Das Ziel ist die Vernetzung von bildenden Künstlerinnen und Künstlern innerhalb der Arge Alp. Weiter soll eine Dachmarke "Alpenraum" geschaffen werden. Dies wird mit verschiedenen Projekten wie beispielsweise "Alpine Wellness International" im Bereich Wellness und Gesundheitsurlaub angestrebt. Allgemein sieht die Arge Alp in Zukunft ein einheitlicheres Auftreten des Alpenraums auf dem Weltmarkt als unabdingbar und will dies fördern.
Baden-Württemberg/D ist dieses Jahr aus der Arge Alp ausgetreten, da es sich mehr dem Bodenseeraum verbunden fühlt. Der Arge Alp gehören somit noch Bayern/D, Südtirol, Trient, die Lombardei/I, Salzburg, Tirol, Vorarlberg/A, Graubünden, St. Gallen und Tessin/CH an.
Quelle und Infos: Arge Alp www.argealp.org (de/it)