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Französische Skigebiete müssen mit diesem Winter über den CO2-Ausstoss der Liftanlagen informieren. © twicepix / flickr.com

Skigebiete errichten klimafreundliche Aufstiegsanlagen und Frankreich verordnet mit einem neuen Gesetz Lift-Betreiber zur Angabe des CO2-Verbrauchs. Wie sich Skigebiete um Naturverträglichkeit bemühen.
Dass die Anreise einen grossen Anteil am CO2-Verbrauch im Skiurlaub ausmacht, ist den meisten bekannt. Frankreich schärft nun das Bewusstsein dafür, wie gross der CO2-Ausstoss beim Liftfahren ist. Auf Skikarten oder Hinweisschilder müssen Liftbetreiber ab Oktober 2013 ihre CO2-Bilanz angeben. Publik gemacht werden die Kohlenstoffdioxidbilanz durch Produktion und Transport des Treibstoffes sowie der Verbrauch während des Betriebes.
Gleichzeitig versuchen in mehreren Alpenländern Skigebiete ihre CO2-Bilanz durch Strom aus erneuerbaren Quellen zu verbessern. Beispiele sind das Skigebiet Les Carroz im französischen Departement Haut-Savoie, das kürzlich eine Anlage eingeweiht hat, die Strom aus Wasser-und Windkraft sowie Photovoltaik bezieht. Oder der Zauberteppich im österreichischen Zillertal, eine Aufstiegshilfe in Form eines 180 Meter langen Tunnels, die mit einer installierten Photovoltaikanlage rund 6'000 Kilowattstunden mehr Strom produziert als sie verbraucht. Nicht ganz so effizient ist der Versuch im Skigebiet Salzstiegl/A den gesamten Strombedarf mit Energie einer dort angebrachten Windkraftanlage zu decken. Denn während in den Sommermonaten fast der gesamte Strom ins öffentliche Netz gespeist wird, muss im Winterzusätzlicher Strom für die Beschneiung bezogen werden.
Quelle und weitere Informationen: http://legifrance.gouv.fr/affichTexte (fr), www.smartplanet.fr/smart-technology (fr), www.energiesystemederzukunft.at/results.html, http://i-magazin.at/erneuerbare-energie