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Langsame Schritte zu einem Klimaaktionsplan der Alpenkonvention

Fluss

Die Alpen sind aufgrund ihrer naturräumlichen Voraussetzungen besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Konkrete Massnahmen sind gefordert. © CIPRA International

Vom 19.-21. November fand in Innsbruck/A der 38. Ständige Ausschuss der Alpenkonferenz statt. Ein wichtiges Thema war der 2. Alpenzustandsbericht der Alpenkonvention zum Thema Wasser.
Zur Vertiefung der Thematik soll die Alpenkonvention nun eine Plattform Wasser einrichten.
Ein zentraler Tagesordnungspunkt war der Vorschlag des französischen Alpenkonventions-Vorsitzes für einen Klimaaktionsplan Alpen. Viele Staaten und Beobachter halten ihn noch für zu wenig konkret. Die Initiative für diesen Aktionsplan kam von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA und wurde von den MinisterInnen im November 2006 gutgeheissen. Schon im Frühjahr 2008 hat die CIPRA einen sehr konkreten eigenen Vorschlag für einen solchen Aktionsplan ausgearbeitet (www.cipra.org/de/cipra-klimapakt). Sie wird nun darauf drängen, dass an der Ministerkonferenz 2009 wirklich konkrete Aktionen beschlossen werden.
Hohe Wellen haben Vorschläge für ein Personalreglement und eine Finanzordnung für die "Task Force Schutzgebiete" (Netzwerk Alpiner Schutzgebiete) geworfen, welche nach Ansicht der CIPRA in die falsche Richtung gingen und dem Anliegen einer grossen Selbständigkeit des Netzwerks diametral zuwiderliefen. Diese Reglemente wurden vom Ständigen Ausschuss nicht angenommen, die Vertragsparteien und Beobachter sollen nun Vorschläge für die Klärung der Situation des Netzwerks unterbreiten.
Als Rahmenveranstaltung hatte der französische Vorsitz der Alpenkonvention einen Informationsnachmittag zu Good Practices des nachhaltigen Tourismus organisiert.
Quelle: CIPRA International