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Neue Autobahn in den slowenischen Alpen?

Die slowenische Vertretung der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA befürchtet, dass der Staat im slowenischen Alpenraum ein neues Autobahnprojekt ins Auge fasst, obwohl er offiziell "nur" eine Schnellstrasse plant.
Slowenien hat sich mit der Ratifizierung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention verpflichtet, keine neuen Transitkorridore zu bauen. Der nördliche Teil des geplanten "dritten Entwicklungskorridors" Sloweniens liegt aber im Gebiet der Alpenkonvention und verheisst nichts Gutes.
CIPRA Slowenien ist zwar überzeugt, dass die Erreichbarkeit der Regionen Kärnten/A und Šaleška/SI verbessert werden soll. Zugleich warnt sie gemeinsam mit einer Zivilinitiative, dass eine Autobahn keine Lösung bringt und der Regionalentwicklung überhaupt nicht dient. Die Autobahn würde massiv zur Zunahme des Transitverkehrs beitragen. CIPRA Slowenien fordert Investitionen in den öffentlichen Verkehr, insbesondere die Bahn, und den Unterhalt des bestehenden Strassennetzes. Zudem gelte es, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und nicht den Pendlerverkehr in die mehr als 100 km entfernte Hauptstadt zu fördern.
Quelle: CIPRA Slowenien