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Gipfelflora der Alpen im raschen Wandel

Die Artenzusammensetzung der Gipfelflora in den Schweizer Alpen verändert sich immer schneller. Zu diesem Schluss kommen Forscherteams der Universitäten Hannover/D und Zürich/CH im Rahmen ihrer Studie "Einfluss der Klimaerwärmung auf Sukzessionsprozesse und Populationsdynamik der Vegetation in alpinen Lagen".
Nach Einschätzung der ExpertInnen spiegelt diese Entwicklung den Einfluss der zunehmenden globalen Erwärmung wider.
Die Studie dokumentiert eine Verdoppelung bis Verdreifachung der Artenanzahl auf den zehn untersuchten Berggipfeln im Berninamassiv/CH während des letzten Jahrhunderts. Die Änderungsrate, mit der sich die Gipfelflora in den letzten 20 Jahren gewandelt hat, ist fast dreimal höher als die der ersten acht Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts. Dies zeigt, dass Pflanzen auf die veränderten Klimabedingungen der 1990er Jahre - dem wärmsten Jahrzehnt seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen - deutlich reagieren.
Infos: www.mediadesk.unizh.ch/mitteilung.php?text (de). Bibliografie: Walther, G.-R., Beissner, S., Burga., C. A. (Oktober 2005) : Trends in the upward shift of alpine plants. In: "Journal of Vegetation Science" 16/5, S. 541-548. Download: www.bioone.org/bioone (en)