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Gemeinden setzen Alpenwissen um

Im Projekt "Zukunft in den Alpen" haben Expertinnen und Experten umfangreiches Wissen über eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen gesammelt. Dieses Wissen umzusetzen, ist Ziel des neuen Projekts DYNALP², das vom Gemeinde-Netzwerk "Allianz in den Alpen" lanciert wurde.
Gemeinden und Zusammenschlüsse von Gemeinden können Projekte einreichen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Anwendung der Erkenntnisse aus "Zukunft in den Alpen", einem Projekt der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, beitragen. Das Gemeinde-Netzwerk fördert ausgewählte Projekte in einer Grössenordnung von 20.000 bis 40.000 Euro, wobei die Gemeinden 50% kofinanzieren müssen. Insgesamt werden 500.000 Euro vergeben.
Mitgliedsgemeinden des Gemeinde-Netzwerks können ihre Ideen bis zum 15. September einreichen. Unterlagen und Informationen zur Ausschreibung sind unter http://dynalp.alpenallianz.org/de/ausschreibung abrufbar.
Thematisch sollen die Projekte eines der sechs Themen behandeln: "Regionale Wertschöpfung", "Soziale Handlungsfähigkeit", "Schutzgebiete", "Mobilität", "Neue Formen der Entscheidungsfindung", "Politiken und Instrumente". Die international besetze Jury wird bei der Auswahl auf die Nachhaltigkeit des Projekts achten: Wer bringt ökologische, wirtschaftliche und sozio-kulturelle Interessen am besten in Einklang? Wer hat Ideen, die übertragbar auf andere Gemeinden und Regionen sind und dem Thema Nachhaltigkeit mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verschaffen?
Die Projekte in den Gemeinden sind Kernpunkt und grösster Budgetposten von DYNALP². Weiterer Schwerpunkt sind gemeinsame Veranstaltungen wie Workshops, Exkursionen und internationale Tagungen. Diese werden die alpenweite Vernetzung der Gemeinden fördern und damit lokal vorhandenes Wissen für viele nutzbar machen.
DYNALP² hat eine Projektlaufzeit von etwas mehr als drei Jahren, von April 2006 bis Juni 2009 und wird von der MAVA-Stiftung für Naturschutz in der Schweiz gefördert.
Quelle: CIPRA-International
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