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Nachhaltige Projekte im Alpenraum mit 160.000 Euro ausgezeichnet

Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA hat acht herausragende Projekte für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum mit Preisen von insgesamt 160.000 Euro ausgezeichnet.
Die Auszeichnungen für den Wettbewerb "Zukunft in den Alpen" wurden heute anlässlich der CIPRA-Jahrestagung in Brig/CH verliehen. Die CIPRA möchte mit dem Wettbewerb innovative, bereits umgesetzte Aktivitäten bekannt machen und miteinander vernetzen.
Die Hauptpreise in den sechs Wettbewerbskategorien waren mit jeweils 25.000 Euro dotiert. Zusätzlich hat die CIPRA zwei Sonderpreise von je 5.000 Euro vergeben. Preisträgerin der Kategorie "Regionale Wertschöpfung" ist die Qualitätsgemeinschaft Vorarlberger Holzbau aus Österreich mit ihrem Projekt "Holzbau-Kunst". Das Weiterbildungszentrum Polo Poschiavo aus Graubünden/CH erhält den Preis zum Thema "Soziale Handlungsfähigkeit". Weitere Preise gingen in der Kategorie "Schutzgebiete" an die gemeinnützige Gesellschaft Logarska dolina d.o.o. aus Slowenien und in der Kategorie "Mobilität" an die österreichische Gemeinde Werfenweng und ihr nachhaltiges Mobilitätskonzept. Der Preis für die Kategorie "Neue Formen der Entscheidungsfindung" geht nach Italien an die unterstützenden Organisationen der "Selbstverwalteten Volksbefragung zur Verkehrszukunft des Pustertales". Zum Thema "Politiken und Instrumente" wurden das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und die Tiroler Umweltanwaltschaft für "Die Helle Not", ein Projekt zum Schutz der Nachtfalter, als Preisträger gekürt. Die beiden Sonderpreise gingen an das städtische Projekt "Kempodium" in Deutschland und den Verein für ökologischen Landbau AIAB in Italien.
Ausführliche Beschreibungen dieser acht PreisträgerInnen und der 15 Projekte, die ebenfalls in der Endauswahl waren, stehen auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Slowenisch und Englisch unter www.cipra.org/zukunft zur Verfügung.