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CIPRA-Resolution für den Wolf

An der Präsidiumssitzung vom 26. Februar verabschiedete die internationale Alpenschutzkommission CIPRA eine Resolution zum Schutz des Wolfes.
Veranlassung waren die illegalen Abschüsse, welche heute in den Westalpen den wichtigsten limitierenden Faktor für die Ausbreitung des Wolfs darstellen. Zudem haben Frankreich und die Schweiz die legale Tötung von Wölfen vorgesehen. CIPRA-International fordert den Verzicht auf Wolfabschüsse, bis das Ziel einer dauerhaften und stabilen Präsenz des Wolfs im Anwendungsbereich der Alpenkonvention erreicht ist. Auch danach dürfe der Abschuss von Wölfen nur das allerletzte Mittel zur Milderung von Schäden sein. Gleichzeitig fordert CIPRA-International auch ein höheres finanzielles Engagement sowohl im Rahmen des Monitoring der alpinen Wolfspopulationen als auch in der Verfeinerung der Forschung über Techniken und Strategien zur Schadensminderung ohne Abschüsse. Die Vertragspartner der Alpenkonvention werden aufgefordert, umgehend geeignete Instrumente und Maßnahmen im Rahmen ihrer Programme zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung auszuarbeiten, die die Anpassung der Weidewirtschaft an die neuen durch die Präsenz des Großraubtiers entstandenen Bedingungen ermöglichen.