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30 Jahre CIPRA Österreich

CIPRA Österreich feierte 30 Jahre Engagement für die Alpen!

CIPRA Österreich-Präsident Norbert Weixlbaumer hob in seiner Festrede den organisatorischen Aufbau von CIPRA Österreich hervor. "Die einzigartige Organisationsstruktur von CIPRA-Österreich - als Dachverband aus Bundesländern und Vereinen - bietet die Grundlage dafür, eine Informations- und Kommunikationsplattform für die brennenden Alpenfragen und die unterschiedlichsten Anliegen der Alpenkonvention sein zu können", so der Vorsitzende stolz. Weiters ging Weixlbaumer auf die Arbeitsschwerpunkte der Geschäftsstelle Wien und des Alpenkonventionsbüros ein. Neben der Unterstützung der Umsetzung der Alpenkonventionsprotokolle wird sich CIPRA Österreich auch des Themas "Klimawandel in den Alpen" annehmen. Im alpenweiten Projekt "Zukunft in den Alpen" soll die Vernetzung von Initiativen, die den Naturschutz, die Bedürfnisse der Bevölkerung und wirtschaftliche Ziele in Einklang bringen, forcieren werden.

"CIPRA-International ist auf starke nationale Vertretung in den Alpenländern angewiesen, um in allen wichtigen alpenpolitischen Fragen kontinuierlich und alpenweit präsent zu sein", betonte Dominik Siegrist, Präsident von CIPRA-International, die Aufgabe von CIPRA Österreich als Knotenpunkt. Weiters lobte den österreichischen Vorsitz der Alpenkonvention für seine Aktivitäten zur Umsetzung der Alpenkonvention und rief die Stadt Innsbruck auf, einen Vorbild für die nachhaltige Entwicklung einer Alpenstadt zu werden.

Festreden vom geschäftführenden Generalsekretär des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention, Ruggero Schleicher-Tappeser, der vor allem die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der CIPRA betonte, dem amtsführenden Stadtrat der Stadt Innsbruck, Georg Gschnitzer und dem Land Tirol, vertreten durch Gerhard Liebl werteten die Feier zusätzlich auf.

Hubert Trimmel, langjähriges Vorstandsmitglied, warf in seinem Vortrag, einen Blick auf drei Jahrzehnte CIPRA Österreich. Stefan Cuypers vom Alpenkonventionsbüro der CIPRA-Österreich und Peter Haßlacher vom OeAV berichteten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Alpenkonvention.

Stefan Cuypers konnte an einigen Beispielen aufzeigen, "... dass derzeit in der Regel noch eine Lücke klafft zwischen der rechtlichen Wirkung der Konventionsverpflichtungen und ihrer allgemeinen politischen Präsenz." Er hofft, dass die Umsetzungen der Bestimmungen, in denen wirklich der vorausschauende, planvolle und integrative Ansatz, der die Alpenkonvention von so vielen anderen Konventionen unterscheidet, wirklich zum Tragen kommt.

Um die Umsetzung der Alpenkonvention zu forcieren, würde Peter Haßlacher drei Dinge vorschlagen: "... einen anerkannten Sonderbotschafter in Pendelmission zwischen den wesentlichen Stakeholdern für die internationale Szene ernennen, die nötigen Umsetzungsstrukturen schaffen und fünf konkrete Umsetzungsprojekte pro Jahr benennen, durchziehen und unterstützen ... ."

Die Feier wurde von der Musik des kürzlich verstorbenen Bert Breit umrahmt - ein Konnex zum von der CIPRA geforderten Protokoll "Bevölkerung und Kultur". Denn Bert Breit lies sich als Volksmusikforscher von der Zillertaler Geigenmusi beeinflussen und nahm Elemente in seine Kompositionen auf. Einen weiteren Höhepunkt stellte die Überreichung einer Geburtstagstorte mit dreißig Kerzen und einem Geburtstagsständchen von CIPRA-Internationl dar. Bei einer Ausstellung, die Projekte und Publikationen präsentierte, konnten sich die Festgäste über die Aktivitäten der CIPRA, der Mitgliedsorganisationen und weiteren Partner informieren.

Die Veranstaltung war ein gelungenes Fest und ein kraftvoller Startpunkt für die Arbeit der CIPRA in den nächsten Jahrzehnten!

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