Deutscher Alpenpreis für Lotte Pichler

Als Naturschützerin kämpfte sie für den Erhalt der Alpen, als erste Bundesjugendleiterin des DAV schrieb sie Geschichte: Lotte Pichler erhält den Deutschen Alpenpreis 2026 für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement.



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Weitere Meldungen 

Bedenklicher Boom: KI-Rechenzentren im Alpenraum
Bedenklicher Boom: KI-Rechenzentren im Alpenraum
Die Alpenländer bleiben von der KI-Welle nicht verschont: Im April 2026 erfolgte der Baustart für ein Google-Rechenzentrum in Kronstorf/A, nahe Grenoble/F arbeitet das französische Unternehmen Dataone an einem ähnlich grossen Projekt. Gigantisch ist auch der Strom-, Wasser- und Flächenverbrauch.
Standpunkt | E-Alpinismus: Inklusion oder Bedrohung für die Alpen?
Standpunkt | E-Alpinismus: Inklusion oder Bedrohung für die Alpen?
Exoskelette, E-Tourenski und andere Innovationen stellen den Alpenschutz vor neue Herausforderungen, die weit über das Prinzip «by fair means» hinausgehen. Wer darf wie auf den Berg – und wer entscheidet darüber? Die Lösung liegt weder in einem generellen Verbot noch in einem blossen Appell an die Vernunft, meint Christine Busch, Geschäftsführerin von CIPRA Deutschland.
Auf den Spuren schmelzender Gletscher
Auf den Spuren schmelzender Gletscher
Wie fühlt es sich an, an einem Gletscher zu stehen, der bald ganz verschwunden sein könnte? 19 junge Menschen gingen diesen Sommer der Frage im Rahmen des internationalen Projekts «Young Glacier Voices» nach. Zwei Camps führten ins Tiroler Ötztal und in den slowenischen Triglav-Nationalpark. Das Ziel der kostenlosen Expeditionen war es, einen möglichst inklusiven Zugang zur Glaziologie zu ermöglichen.
«Alpen in Bewegung» macht lokales Engagement grenzüberschreitend sichtbar
«Alpen in Bewegung» macht lokales Engagement grenzüberschreitend sichtbar
Viele Organisationen engagieren sich lokal für ihre Anliegen. Am 29. August 2026 schlossen sie sich erstmals unter dem Dach von «Alpen in Bewegung» zusammen. Denn Herausforderungen wie Klimakrise, Artensterben, Massentourismus und Verkehrsbelastung machen nicht an Grenzen halt.

Veranstaltungen

  • 2026-06-13T00:00:00+02:00
  • 2026-11-08T23:59:59+01:00
  • Franzenfeste/Fortezza, 39100 Bolzano
13.06.2026 - 08.11.2026
FORT biennale:02: Reclaiming Collective Franzenfeste/Fortezza, 39100 Bolzano
  • 2026-11-05T14:00:00+01:00
  • 2026-11-05T16:00:00+01:00
  • online
05.11.2026
Webinar: Zu viel Wasser, zu wenig Wasser online
  • 2026-11-10T10:00:00+01:00
  • 2026-11-10T16:30:00+01:00
  • Oktogon Am Himmel, Himmelstraße 125, 1190 Wien
10.11.2026
Workshop zum Bergwaldprotokoll der Alpenkonvention: Resilienz im Bergwald - Widerstands- und Anpassungsfähigkeit stärken Oktogon Am Himmel, Himmelstraße 125, 1190 Wien
  • 2026-11-12T18:00:00+01:00
  • 2026-11-12T20:00:00+01:00
  • Kreativ Akademie, Schaanerstrasse 27, 9490 Vaduz
12.11.2026
SzeneAlpen-Vernissage «Mitgestalten erwünscht!» Kreativ Akademie, Schaanerstrasse 27, 9490 Vaduz
  • 2026-11-18T17:15:00+01:00
  • 2026-11-18T18:00:00+01:00
  • Online
18.11.2026
Webinar «Schneesport mit Rücksicht» Online

Projekte

ReSkiLience
ReSkiLience
Veraltete und stillgelegte Skianlagen belasten zunehmend Natur und Landschaft in den Alpen. Das Interreg-Alpine-Space-Projekt ReSkiLience kartiert diese Anlagen und erforscht in Pilotregionen gemeinsam mit Bürger*innen nachhaltige Lösungen für Nachnutzung, Renaturierung und Rückbau. Die Ergebnisse fließen in politische Empfehlungen ein, damit die Lösungsansätze auch in anderen Regionen umgesetzt werden können.
AfterAlpineIce
AfterAlpineIce
Wie sehen die Alpen ohne Eis und Gletscher aus? Die Klimakrise beschleunigt den Gletscherrückgang und verändert den Alpenraum grundlegend. Was auf den ersten Blick wie ein Wandel des Landschaftsbildes erscheint, hat weitreichende Folgen: Ökosysteme und Wasserhaushalte geraten aus dem Gleichgewicht, die Bodenentwicklung verändert sich, das lokale Klima wandelt sich, und natürliche Prozesse im Hochgebirge werden dauerhaft beeinflusst.
WISER
WISER
Die Alpen verfügen über vielfältige natürliche Ressourcen und eine lange Tradition in der Verarbeitung von Naturfasern wie Wolle, Hanf, Flachs oder Seide. Dennoch bleiben viele dieser Potenziale heute ungenutzt: Regionale Verarbeitungsstrukturen sind teilweise verschwunden, traditionelles Wissen geht verloren und Wertschöpfung findet oft ausserhalb der Alpen statt. Gleichzeitig wächst der Bedarf an nachhaltigen, kreislauffähigen Alternativen in der Textilwirtschaft.