Jeanne Käser, CIPRA International | Michael Gams, CIPRA International
Bedenklicher Boom: KI-Rechenzentren im Alpenraum
Die Alpenländer bleiben von der KI-Welle nicht verschont: Im April 2026 erfolgte der Baustart für ein Google-Rechenzentrum in Kronstorf/A, nahe Grenoble/F arbeitet das französische Unternehmen Dataone an einem ähnlich grossen Projekt. Gigantisch ist auch der Strom-, Wasser- und Flächenverbrauch.
Weitere Meldungen
Standpunkt | E-Alpinismus: Inklusion oder Bedrohung für die Alpen?
Exoskelette, E-Tourenski und andere Innovationen stellen den Alpenschutz vor neue Herausforderungen, die weit über das Prinzip «by fair means» hinausgehen. Wer darf wie auf den Berg – und wer entscheidet darüber? Die Lösung liegt weder in einem generellen Verbot noch in einem blossen Appell an die Vernunft, meint Christine Busch, Geschäftsführerin von CIPRA Deutschland.
Michael Gams, CIPRA International
Auf den Spuren schmelzender Gletscher
Wie fühlt es sich an, an einem Gletscher zu stehen, der bald ganz verschwunden sein könnte? 19 junge Menschen gingen diesen Sommer der Frage im Rahmen des internationalen Projekts «Young Glacier Voices» nach. Zwei Camps führten ins Tiroler Ötztal und in den slowenischen Triglav-Nationalpark. Das Ziel der kostenlosen Expeditionen war es, einen möglichst inklusiven Zugang zur Glaziologie zu ermöglichen.
Manuel Herrmann, CIPRA Schweiz | Anna Mehrmann, CIPRA International
«Alpen in Bewegung» macht lokales Engagement grenzüberschreitend sichtbar
Viele Organisationen engagieren sich lokal für ihre Anliegen. Am 29. August 2026 schlossen sie sich erstmals unter dem Dach von «Alpen in Bewegung» zusammen. Denn Herausforderungen wie Klimakrise, Artensterben, Massentourismus und Verkehrsbelastung machen nicht an Grenzen halt.
Alma Hummelsberger, CIPRA International
Citizen Science im Alpenwald: Wenn die Lärche erzählt
Die Klimakrise verändert die Wälder der Alpen rasant. Umso wichtiger wird es für Forschende, besser zu verstehen, wie Bäume auf Hitze und Trockenheit reagieren. Citizen-Science-Projekte, unter anderem im französischen Alpenraum, liefern dabei wertvolle Daten.
Veranstaltungen
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FORT biennale:02: Reclaiming Collective | Franzenfeste/Fortezza, 39100 Bolzano | |
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Tage der Klimakultur 2026 | Tirol | |
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Tage der Transformation 2026 | Melk | |
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Swiss Water & Climate Program 2026: "Wasser in der Landschaft" | Stadtmühle und Pfarreizentrum, 6130 Willisau | |
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Nationale Tagung 2026 «Planen und Bauen im Lärm» | Eventfabrik, Bern |
Projekte
AfterAlpineIce
Wie sehen die Alpen ohne Eis und Gletscher aus? Die Klimakrise beschleunigt den Gletscherrückgang und verändert den Alpenraum grundlegend. Was auf den ersten Blick wie ein Wandel des Landschaftsbildes erscheint, hat weitreichende Folgen: Ökosysteme und Wasserhaushalte geraten aus dem Gleichgewicht, die Bodenentwicklung verändert sich, das lokale Klima wandelt sich, und natürliche Prozesse im Hochgebirge werden dauerhaft beeinflusst.
WISER
Die Alpen verfügen über vielfältige natürliche Ressourcen und eine lange Tradition in der Verarbeitung von Naturfasern wie Wolle, Hanf, Flachs oder Seide. Dennoch bleiben viele dieser Potenziale heute ungenutzt: Regionale Verarbeitungsstrukturen sind teilweise verschwunden, traditionelles Wissen geht verloren und Wertschöpfung findet oft ausserhalb der Alpen statt. Gleichzeitig wächst der Bedarf an nachhaltigen, kreislauffähigen Alternativen in der Textilwirtschaft.
RE-PEAT-it!
Moore erfüllen wertvolle Leistungen für das Ökosystem Alpen, doch Entwässerung, intensive Nutzung und die Klimakrise bringen sie in Bedrängnis. Das Projekt RE-PEAT-it! stärkt das Wissen, die Zusammenarbeit und Handlungsfähigkeit zu Mooren im Alpenraum.
