«Alpen in Bewegung» macht lokales Engagement grenzüberschreitend sichtbar

Viele Organisationen engagieren sich lokal für ihre Anliegen. Am 29. August 2026 schlossen sie sich erstmals unter dem Dach von «Alpen in Bewegung» zusammen. Denn Herausforderungen wie Klimakrise, Artensterben, Massentourismus und Verkehrsbelastung machen nicht an Grenzen halt.

Rund zwei Dutzend Veranstaltungen luden dazu ein, die Alpen zu erleben, engagierte Menschen kennenzulernen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. 
Der Österreichische Alpenverein Hermagor beleuchtete vier Gipfel: Möschacher Wipfel, Gartnerkofel, Poludnig und Oisternig. Bei nahezu vollem Mond wurden Lichter entzündet, als Zeichen für den einzigartigen Lebensraum Alpen. In Deutschland erklärte Dr. Sabine Rösler bei einer Exkursion am Wendelstein, wie sich Bäume infolge der Klimakrise in höhere Lagen «bewegen». Auch in der Schweiz war Bewegung angesagt: Auf verschiedenen Routen erreichten Teilnehmende den Steingletscher am Sustenpass. Dort forderte Pro Alps mehr Engagement für den Alpenschutz in der Verkehrspolitik. Eine Exkursion von Umwelt Graubünden führte zum Glenner, einem der letzten unverbauten Flüsse Graubündens, der derzeit durch ein Energieprojekt bedroht ist. In Liechtenstein wurden bunte Tomaten und saftige Zwetschgen verkostet und die Teilnehmenden erfuhren, wie sie sich bei Gartenprojekten in der Region gemeinsam engagieren können. 

Von «Feuer in den Alpen» zu «Alpen in Bewegung»

«Alpen in Bewegung» knüpft an die Tradition der «Feuer in den Alpen» an. Da Höhenfeuer aus ökologischen Gründen und wegen zunehmender Trockenheit an Bedeutung verloren, stiess CIPRA Schweiz 2026 die Weiterentwicklung des Aktionstags an. Das neue Format verbindet unterschiedliche Formen des Engagements mit einem gemeinsamen Ziel: einem lebendigen und zukunftsfähigen Alpenraum.

Die nächste Ausgabe findet am 29. August 2028 statt – wir freuen uns darauf!

www.alpeninbewegung.org