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Publikation

Klimaneutrale Alpen

Jahresbericht 2011 CIPRA International DE
Erscheinungsjahr2012
ErscheinungsortSchaan
Sprachede, en, fr, it, sl
Preisgratis
Bezughttp://www.cipra.org/de/CIPRA/cipra-international
Seiten11
In den klimaneutralen Alpen werden nur so viel Treibhausgase ausgestossen, wie die Natur in Wäldern, Mooren und anderen Klimasenken binden kann. Mit dieser Vision möchte die CIPRA möglichst viele Menschen für den Klimaschutz begeistern. Denn wirkungsvolle Schritte gegen die Klimakatastrophe sind immer noch möglich. Aus den Alpen eine Vorzeigeregion in Sachen Energie und Klima zu machen, kann dazu einen wichtigen Beitrag darstellen.
In einer globalisierten Welt, die globaler Lösungsansätze bedarf, ist Klimaneutralität in den Alpen kein einfach zu erreichendes Ziel. Zur Reduktion der globalen Treibhausgase können die Alpen nur einen kleinen Teil beisteuern. Aber einen entscheidenden Beitrag, wenn wir damit mithelfen, dass sich die Politik endlich auf einen ernsthaften Klimaschutz konzentriert. Die klimaneutralen Alpen sind für die CIPRA keine Absage an ein globales Denken. Vielmehr versuchen wir damit, die Notwendigkeit einer neuen Umwelt- und Ressourcenpolitik aufzuzeigen und diese auf einer regionalen Ebene vorzubereiten und zu unterstützen – mit Projekten wie Alpstar oder climalp, wo die CIPRA die besten Klimaschutzideen bündelt und kommuniziert, oder mit «My Clime-mate». In diesem Projekt engagieren sich Jugendliche aus fünf Alpennationen für klimaneutrale Alpen.
2011 war für die CIPRA ein bewegtes Jahr. Von langer Hand vorbereitete grosse Projekte kamen unerwartet nicht zustande. Dies zwang unsere Geschäftsstelle dazu, den Gürtel enger zu schnallen und die Strategie zu überdenken. Gleichzeitig verlässt unser langjähriger Geschäftsführer Andreas Götz die CIPRA und wendet sich neuen Aufgaben zu. Vorstand, Präsidium und Mitarbeitende danken dem scheidenden Geschäftsführer für sein 15-jähriges, erfolgreiches Engagement für unsere Organisation und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Die CIPRA stellt sich mit dem neuen Geschäftsführer Bruno Stephan Walder mit frischem Elan und innovativen Ideen den neuen und alten Herausforderungen des Alpenschutzes und der Alpenpolitik.