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Davos auf dem Weg nach Kyoto

Haus von Andi Götz

Passivhäuser leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimapolitik © CIPRA International

Die höchstgelegene Schweizer Stadt Davos strebt eine klimafreundlichere Lokalpolitik an. Dazu hat sie gemeinsam mit dem Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF und der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL eine Studie erarbeitet, welche Massnahmen aufzeigt, wie die CO2-Emissionen um 15 % reduziert und damit das Ziel des Kyoto-Protokolls erreicht werden kann.
Die Gemeinde Davos setzte 2005 über 100.000 Tonnen klimaschädigendes CO2 frei. Die Wärmerzeugung ist die grösste CO2-Quelle in Davos und ist für 75% der Emissionen verantwortlich. Dementsprechend liegt das höchste Einsparpotenzial in der Gebäudedämmung. Die Studie zeigt auch, dass 70% des gesamten Endenergieverbrauchs in Davos von fossilen Brenn- und Treibstoffen gedeckt werden. Die Forschenden empfehlen der Gemeinde vor allem, die Energieeffizienz, erneuerbare Energien und den regionalen Holzkreislauf zu fördern sowie die Einwohnerinnen und Einwohner darüber zu informieren, welche eigenen Beiträge sie zum Klimaschutz leisten können.
Quelle: www.wsl.ch/news/pm_061205_DE (de)