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Wissenstransfer: vom abgelegenen Alpendorf zum ICT-Zentrum

Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA organisiert eine Workshopreihe unter dem Motto "Wissen verbreiten - Menschen vernetzen". Ziel ist es, Menschen in benachteiligten Regionen abseits der Ballungsräume Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten - regionale Akteure und Akteurinnen sind eingeladen, ihr eigenes Wissen weiterzugeben und von den Erfahrungen Anderer zu profitieren.
Worin liegt das Erfolgsgeheimnis des Kompetenzzentrums Polo Poschiavo/CH, der aus einem abgelegenen Alpendorf ein Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) gemacht hat? Wie kann die Daseinsvorsorge im Berggebiet weiter bestehen und entwickelt werden? Und was kann man von erfolgreichen Projekten zum Verkehrs- und Besuchermanagement in Schutzgebieten lernen? Antworten auf diese und weitere aktuelle Fragen will die CIPRA mit zwölf Workshops zwischen Oktober 2006 und Ende 2007 an verschiedenen Orten in allen Alpenländern geben.
Das Programm verknüpft jeweils Fachbeiträge von Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Ländern mit Exkursionen zu erfolgreichen Beispielen vor Ort. In Diskussionsrunden und bei Gruppenarbeiten haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich direkt untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die meisten Workshops werden simultan übersetzt und gemeinsam mit Partnerinstitutionen im Rahmen des CIPRA-Projekts "Zukunft in den Alpen" durchgeführt. Die Themen reichen von Naturschutz über Mobilität und Wissensaustausch mit Berggebieten Osteuropas bis hin zu sozialen Fragen. Sie sind das Ergebnis einer intensiven Wissensrecherche, die im Rahmen von "Zukunft in den Alpen" durchgeführt wurde.
Die Workshopreihe ist am 16./17. Oktober mit 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Bad Hindelang/D erfolgreich gestartet. Informationen zu den geplanten Workshops sind unter www.cipra.org (de/fr/it/sl/en) zu finden.