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Bergbevölkerung im Piemont fordert ihre Rechte ein

VertreterInnen der Zivilgesellschaft aus den Bergregionen des Piemont haben am 22. Februar in Turin/I das von ihnen unterzeichnete "Piemontesische Alpenbündnis" präsentiert.
Das Dokument ist das Ergebnis intensiver Auseinandersetzung und Diskussion und prangert die politische, wirtschaftliche und kulturelle Benachteiligung der piemontesischen Bergregionen gegenüber den Machtzentren im Alpenvorland und den Städten an. Diese Benachteiligungen und Ausgrenzungen seien für die Entvölkerung der Bergregionen und die Entwicklung von nicht nachhaltigen Tourismus- und Raumplanungsmodellen ausschlaggebend.
Die Bergregionen fordern die Hinterfragung des "liberalen" Ansatzes, eine stärkere Vertretung ihrerseits in den Machtstrukturen, eine gesicherte Grundversorgung an Dienstleistungen sowie Chancengleichheit gegenüber dem Flachland. Zudem wird der Verzug bei der Umsetzung der Alpenkonvention und das Fehlen eines spezifischen Protokolls zum Thema Bevölkerung und Kultur bemängelt.
Infos und Download: www.paratge.it/valadas/politica/patto_conf (it/en)