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LKW-Transit - neue Studie und europaweite Aktionen im Oktober

Das schweizerische Bundesamt für Raumentwicklung hat eine neue Studie veröffentlicht, nach der der Güterverkehr in der Schweiz in den nächsten 30 Jahren weiter zunehmen wird. Ebenfalls dem Thema Mobilität gewidmet ist eine im Herbst stattfindende europaweite Aktion gegen LKW-Transit.
Gemäß der Studie wird der Transitverkehr (um mindestens 46%) überproportional ansteigen.
Der Güterverkehr auf der Eisenbahn wird schneller wachsen als der auf der Strasse. Gleichzeitig werden zwar die Luftschadstoff-Emissionen des gesamten Straßenverkehrs weiter zurückgehen, jedoch langsamer als bisher angenommen. Ein Grund ist, dass Lastwagen der Abgasstufe Euro-2 deutlich mehr Stickoxide emittieren als aufgrund der festgelegten Abgasgrenzwerte bisher erwartet wurde. Der Bericht zeigt, dass diese Grenzwerte in der Schweiz nicht eingehalten werden können.
Am 02. Oktober findet der internationale Aktionstag "LKW-Transit durch Europa: Wer zahlt die Rechnung?" der Europäischen Verkehrsinitiative (ITE) statt. ITE-Mitglieder organisieren symbolische Aktionen in den Alpen (Italien, Frankreich, Österreich, der Schweiz) wie etwa ein Konzert und eine Diskussion zum Thema Verkehr in Villargondran/F.
Die Initiative möchte erreichen, dass der Schwerlastverkehr alle Kosten, die er verursacht, selbst tragen muss, wie zum Beispiel Infrastruktur- und Umweltkosten. Die Berggebiete seien durch spezielle Probleme bei den Lärm- und Luftschadstoffbelastungen besonders belastet, weshalb in den Berggebieten LKW höhere Abgaben leisten sollen.
Quellen und Infos: www.uvek.admin.ch/dokumentation (de), www.ite-euro.com (de/fr/it/en)