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Medienmitteilung

Landschaft bewegt

Barbara Wülser, Maya Mathias und Kaspar Schuler (v.r.) präsentieren den Jahresbericht von CIPRA International. © CIPRA / Caroline Begle

In der Krise neu entdeckt, als Lebens- und Erholungsraum nicht wegzudenken, beim Bauen und Bebauen verändert: die alpine Landschaft. Im Jahresbericht 2019 beleuchtet CIPRA International die Beziehung von Mensch und Landschaft. Lebendige Moore, sterbende Gletscher und ambitionierte Klimaziele sorgen darin für Schlagzeilen.

Gerade in Krisenzeiten, wenn Kontakte zu anderen Menschen fehlen, Geschäfte geschlossen und Veranstaltungen abgesagt sind, entdecken viele die Landschaft neu. Sie bietet Momente der Entspannung; dort können die Menschen durchatmen, sich bewegen und Energie tanken. Durchatmen kann zurzeit auch die Natur: Wegen der Massnahmen zur Eindämmung von Sars-CoV-2 gibt es weniger CO2 und Lärm, dafür klareres Wasser und bessere Luft. Doch es ist nicht garantiert, dass dies nach der Krise so bleibt. Co-Geschäftsführerin CIPRA International Barbara Wülser ist überzeugt: «Es braucht einen Neustart, der ökologische Aspekte ebenso stark gewichtet wie ökonomische.»

Die Wiederentdeckung der Landschaft ist eine wichtige Voraussetzung für deren Schutz. Sie ist nicht erneuerbar. Wenn sich Menschen in Beziehung setzen zu ihrer Umwelt, übernehmen sie eher Verantwortung dafür. Im Jahresbericht 2019 beleuchtet CIPRA International die Beziehungen von Menschen und Landschaften. Die alpine Landschaft spiegelt Vergangenheit und Gegenwart, stiftet Identität, bietet Raum für Erholung, ist Heimat oder Sehnsuchtsort. In zahlreichen Veranstaltungen in den Alpen lud CIPRA International junge Erwachsene, ExpertInnen, Betroffene und Interessierte ein, Landschaften zu erfahren. Im März 2019 etwa diskutierten Interessierte bei der Vernissage des Themenhefts SzeneAlpen «Landschaft ist verhandelbar» in Vaduz/LI über die Veränderung der Landschaft in Liechtenstein. Im August machte sich eine Gruppe junger Erwachsener zu Fuss auf, um den Vršičpass in Slowenien zu erleben. In der Schweiz biwakierten AktivistInnen unterhalb des Triftgletschers, aus Protest gegen einen geplanten Stausee.

Lebensräume für Wildbienen schützen, vom Auto auf Bus oder Fahrrad umsteigen, die Stärke von kultureller Vielfalt erkennen, Geschichten über Landschaften entdecken, den Alpenraum bis 2050 klimaneutral machen: Entdecken Sie diese und weiteren Projekte und Aktivitäten von  CIPRA International im Jahresbericht 2019.

 

Der Jahresbericht ist gedruckt oder als Pdf erhältlich bei CIPRA International unter +423 237 53 53, international@cipra.org oder www.cipra.org/jahresberichte.

Rückfragen sind zu richten an:

Maya Mathias, Projektleiterin Kommunikation,

Barbara Wülser, Co-Geschäftsführerin CIPRA International, barbara.wuelser@cipra.org

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