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Medienmitteilung

Kulturwerkstatt Alpen

© Caroline Begle / CIPRA

Kreischende Sägen, schnurrende Gitarren, brutzelnde Pfannen – so klingt Kultur in den Alpen. Die CIPRA lädt zur Jahresfachtagung am 25. und 26. Oktober in Altdorf/CH, bei der es um die Wirkung der Kultur geht und wie sie zur nachhaltigen Entwicklung beitragen kann.

Hände gestalten Lehm, Kameralinsen fangen Momente ein, Stimmbänder formen Laute: Die alpine Kultur erzählt Geschichten von Gebrauch, Materialien, Landschaften, Traditionen und deren Wandel. Kultur durchwirkt unser ganzes Leben. Sie ist der Ausdruck von Beständigkeit und Wandel gleichzeitig. Sie hat die Kraft, Veränderung herbeizuführen, die auf bestehenden Werten und Traditionen aufbaut. Sie vernetzt und verdichtet, öffnet den Raum für neue Impulse, löst Verhärtungen, stellt vermeintliche Wirklichkeiten in Frage und neue wieder her.

Inspirierend und interaktiv

Welche Kräfte legt Kultur frei? Wie wirken diese und welche Rahmenbedingungen braucht es, damit kulturelle Initiativen einen Beitrag leisten können zur nachhaltigen Entwicklung in den Alpen? An der Jahresfachtagung der CIPRA von 25. bis 26. Oktober 2019 in Altdorf/UR/CH diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über Möglichkeiten und Grenzen der alpinen Kultur. Das Eröffnungsreferat hält Giovanni Netzer, Intendant des renommierten Festivals Origen, das seit Jahren grossstädtische Kultur in die Berge bringt. In parallel stattfindende Werkstätten können die Teilnehmenden kreativ mitdenken – etwa darüber, wie Baukulturerbe neu gedacht werden kann, wie das Gehen unsere Wahrnehmung von Landschaft prägt, wie lokale Institutionen Kultur vermitteln, wie alpine Lebensmittel kulturelle Werte transportieren oder im «Kreativ Lab» wie Klischees jenseits konventioneller Denk- und Handlungsweisen überwunden werden können. Der Kulturabend steht im Zeichen von Kulinarik, Musik und Tanz mit «Bal Folk» und «Sol do Tanz», einem besonderen Mix aus Tradition und Innovation. Am zweiten Tag finden ausserdem drei Exkursionen statt, die die Kultur vor Ort erkunden. Details zur Veranstaltung sind unter www.cipra.org/de/jft2019 verfügbar.

Die Tagung wird ermöglicht dank der finanziellen Unterstützung vom Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Gemeinde Altdorf, Kanton Uri, Schweizer Bundesamt für Umwelt, Dätwyler-Stiftung, Korporation Uri und dem Schweizer Lotteriefonds.

MedienvertreterInnen sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen und haben freien Zutritt.

 

Rückfragen sind zu richten an:

Caroline Begle, Projektleiterin Kommunikation, eMail, +423 2375353
Magdalena Holzer, Projektleiterin, eMail, +423 2375353

 

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