News aus Liechtenstein

Mobilität für alle?

Was bedeutet Mobilität für Menschen, die nicht Auto fahren können? Bei der CIPRA-Jahrestagung in Bozen/I diskutierte der CIPRA-Jugendbeirat, wie sich Mobilitätssysteme in den Alpen zugänglicher, inklusiver und nachhaltiger gestalten lassen. Mehr…

Deutscher Alpenpreis für Lotte Pichler

Als Naturschützerin kämpfte sie für den Erhalt der Alpen, als erste Bundesjugendleiterin des DAV schrieb sie Geschichte: Lotte Pichler erhält den Deutschen Alpenpreis 2026 für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement. Mehr…

ReSkiLience

Veraltete und stillgelegte Skianlagen belasten zunehmend Natur und Landschaft in den Alpen. Das Interreg-Alpine-Space-Projekt ReSkiLience kartiert diese Anlagen und erforscht in Pilotregionen gemeinsam mit Bürger*innen nachhaltige Lösungen für Nachnutzung, Renaturierung und Rückbau. Die Ergebnisse fließen in politische Empfehlungen ein, damit die Lösungsansätze auch in anderen Regionen umgesetzt werden können. Mehr…

European Environmental Bureau (EEB)

Die CIPRA engagiert sich seit Mai 2025 aktiv im European Environmental Bureau (EEB), dem grössten NGO-Netzwerk in Europa mit 180 Mitgliedsorganisationen aus 40 Ländern. Mehr…

AfterAlpineIce

Wie sehen die Alpen ohne Eis und Gletscher aus? Die Klimakrise beschleunigt den Gletscherrückgang und verändert den Alpenraum grundlegend. Was auf den ersten Blick wie ein Wandel des Landschaftsbildes erscheint, hat weitreichende Folgen: Ökosysteme und Wasserhaushalte geraten aus dem Gleichgewicht, die Bodenentwicklung verändert sich, das lokale Klima wandelt sich, und natürliche Prozesse im Hochgebirge werden dauerhaft beeinflusst. Mehr…

WISER

Die Alpen verfügen über vielfältige natürliche Ressourcen und eine lange Tradition in der Verarbeitung von Naturfasern wie Wolle, Hanf, Flachs oder Seide. Dennoch bleiben viele dieser Potenziale heute ungenutzt: Regionale Verarbeitungsstrukturen sind teilweise verschwunden, traditionelles Wissen geht verloren und Wertschöpfung findet oft ausserhalb der Alpen statt. Gleichzeitig wächst der Bedarf an nachhaltigen, kreislauffähigen Alternativen in der Textilwirtschaft. Mehr…

Transitverkehr am Limit

Kostenfairness herstellen, Fahrten reduzieren, auf die Schiene verlagern: An der CIPRA Jahresfachtagung 2026 Mitte Oktober in Bozen/I diskutierten rund 200 Teilnehmende über Wege, den steigenden Verkehr in den Alpen zu begrenzen. Mehr…

RE-PEAT-it!

Moore erfüllen wertvolle Leistungen für das Ökosystem Alpen, doch Entwässerung, intensive Nutzung und die Klimakrise bringen sie in Bedrängnis. Das Projekt RE-PEAT-it! stärkt das Wissen, die Zusammenarbeit und Handlungsfähigkeit zu Mooren im Alpenraum. Mehr…

Olympische Spiele 2038: Nationalrat verweigert nationale Mitsprache

Der Nationalrat hat am 1. Oktober die Möglichkeit eines Referendums zur Unterstützung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 abgelehnt. CIPRA Schweiz kritisiert diesen Entscheid scharf: Trotz der nationalen Tragweite des Projekts soll die Schweizer Bevölkerung nicht über die Unterstützung der Spiele mitentscheiden können. Unter dem Zeitdruck des IOC wird die nationale Debatte an der Urne verhindert. Mehr…

Bedenklicher Boom: KI-Rechenzentren im Alpenraum

Die Alpenländer bleiben von der KI-Welle nicht verschont: Im April 2026 erfolgte der Baustart für ein Google-Rechenzentrum in Kronstorf/A, nahe Grenoble/F arbeitet das französische Unternehmen Dataone an einem ähnlich grossen Projekt. Gigantisch ist auch der Strom-, Wasser- und Flächenverbrauch. Mehr…

Standpunkt | E-Alpinismus: Inklusion oder Bedrohung für die Alpen?

Exoskelette, E-Tourenski und andere Innovationen stellen den Alpenschutz vor neue Herausforderungen, die weit über das Prinzip «by fair means» hinausgehen. Wer darf wie auf den Berg – und wer entscheidet darüber? Die Lösung liegt weder in einem generellen Verbot noch in einem blossen Appell an die Vernunft, meint Christine Busch, Geschäftsführerin von CIPRA Deutschland. Mehr…

Auf den Spuren schmelzender Gletscher

Wie fühlt es sich an, an einem Gletscher zu stehen, der bald ganz verschwunden sein könnte? 19 junge Menschen gingen diesen Sommer der Frage im Rahmen des internationalen Projekts «Young Glacier Voices» nach. Zwei Camps führten ins Tiroler Ötztal und in den slowenischen Triglav-Nationalpark. Das Ziel der kostenlosen Expeditionen war es, einen möglichst inklusiven Zugang zur Glaziologie zu ermöglichen. Mehr…

«Alpen in Bewegung» macht lokales Engagement grenzüberschreitend sichtbar

Viele Organisationen engagieren sich lokal für ihre Anliegen. Am 29. August 2026 schlossen sie sich erstmals unter dem Dach von «Alpen in Bewegung» zusammen. Denn Herausforderungen wie Klimakrise, Artensterben, Massentourismus und Verkehrsbelastung machen nicht an Grenzen halt. Mehr…

Citizen Science im Alpenwald: Wenn die Lärche erzählt

Die Klimakrise verändert die Wälder der Alpen rasant. Umso wichtiger wird es für Forschende, besser zu verstehen, wie Bäume auf Hitze und Trockenheit reagieren. Citizen-Science-Projekte, unter anderem im französischen Alpenraum, liefern dabei wertvolle Daten. Mehr…

Natur und Lebensqualität stärken

Wie können Gemeinden die Klimakrise bewältigen und zugleich Natur und Lebensqualität stärken? Das Projekt «Naturbasierte Lösungen in den Alpen» mit CIPRA-Beteiligung zeigt, wie das im Alpenraum funktionieren kann, welche Voraussetzungen es braucht und wie sich solche Lösungsansätze erfolgreich auf andere Regionen übertragen lassen. Mehr…

Ein Hitze-Sommer auch für die Gletscher

Vom 17. August bis zum 3. September 2026 durchquerte die «Gletscherkarawane» den Alpenbogen, um den Zustand verschiedener Alpengletscher zu untersuchen: Eine Nullgradgrenze über 4.800 Metern, wenig Schnee und Trockenheit sind die Ursachen für den Rückgang, die Instabilität und den Zusammenbruch der Gletscher. Verstärkte Massnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen sind dringender denn je. Mehr…

Bergstrassen als Geschäftsmodell?

Eine Hochgebirgsstrasse inmitten atemberaubender Ausblicke und Naturlandschaften von seltener Schönheit zu befahren – das zieht immer mehr Menschen an. Ob zu Fuss, mit dem Fahrrad oder dem E-Bike und leider immer noch mit viel zu vielen Kraftfahrzeugen. Mehr…

Naturbasierte Lösungen in alpinen Kommunen

Wie können Gemeinden die Klimakrise bewältigen und zugleich Natur und Lebensqualität stärken? Das Projekt «Naturbasierte Lösungen in den Alpen – Wege zur Umsetzung und Verstetigung naturbasierter Lösungen in alpinen Gemeinden» zeigt, wie naturbasierte Lösungen (NbS) im Alpenraum funktionieren können, welche Voraussetzungen sie benötigen und wie sie erfolgreich auf andere Regionen übertragen werden können. Mehr…

Eventisierung der Alpen

Die CIPRA Deutschland hat sich der stetig ansteigenden Eventisierung der Alpen gegenüber positioniert. Wir sollten die Berge als das schätzen was sie uns wertvolles bieten - einen Ort der Ruhe und Langsamkeit um uns von der Schnelllebigkeit und dem täglichen Trubel erholen zu können und schützenswerter Naturraum. Mehr…

"Alpen in Bewegung" – der Verein zum Schutz der Bergwelt setzt ein Zeichen am alpenweiten Aktionstag

Am 29.8. fand erstmals der alpenweite CIPRA-Aktionstag „Alpen in Bewegung“ statt, bei dem sich Akteur:innen im Alpenschutz aus dem gesamten Alpenbogen zusammenschließen und gemeinsam ein Zeichen für den Alpenschutz setzen. Für Deutschland veranstaltete der Verein zum Schutz der Bergwelt eine Exkursion am Wendelstein geführt von Dr. Sabine Rösler. Mehr…

Wie kann ich mich beteiligen?

Du möchtest etwas bewegen? Dafür gibt es mehr Möglichkeiten als nur die Wahlurne. Entdecke weitere Formen der Beteiligung in den Alpen. Mehr…

Nachhaltig reisen, Grenzen überwinden: YOALIN startet in den Sommer

Mit dem Kick-off in Liechtenstein ist YOALIN in eine neue Saison gestartet: Rund 40 junge Menschen aus dem Alpenraum trafen sich, um mehr über klimafreundliches Reisen, ökologische Vernetzung und nachhaltige Mobilität zu erfahren. Das CIPRA-Projekt verbindet seit 2018 junge Menschen, die die Alpen nachhaltig entdecken möchten. Mehr…

Das Parlament darf sich nicht von den leeren IOC-Versprechen verführen lassen

Die Winterspiele 2038 sollen in der Schweiz stattfinden. CIPRA steht der Durchführung sehr kritisch gegenüber. Das Parlament darf den IOC-Versprechen nicht blind vertrauen und der Naivität des Bundesrats nicht folgen. Es muss der Kandidatur Leitplanken setzen, Kompensationen für Umwelt- und Klimaschäden einfordern und der Bevölkerung eine Mitsprache über ein Referendum ermöglichen. Mehr…

Klimaschutz: vom Zuhören zum Handeln

Mit den Nachbarn ins Gespräch kommen, Ideen austauschen und Projekte für das Klima direkt in der eigenen Region umsetzen: Diesen Ansatz verfolgt das Projekt «Einfach Machen» in Do-It-Yourself Workshops und Beteiligungsprozessen, bei denen gemeinsam regionale Projekte entwickelt und umgesetzt werden. Mehr…

Standpunkt: Es gibt keinen sicheren Grenzwert für Luftverschmutzung

Frische und saubere Luft wird häufig mit dem Alpenraum verbunden, doch für viele Täler stimmt diese Aussage nicht. Schuld daran sind neben topografischen Faktoren auch menschgemachte wie Verkehr und Heizungen. Eine neue EU-Richtlinie gibt Bürger:innen und Umweltorganisationen mehr Möglichkeiten, sich für saubere Luft einzusetzen. Vor allem jene, die in von Luftverschmutzung betroffenen Alpentälern leben, sollten von der neuen Gesetzgebung Gebrauch machen, meint Špela Berlot Veselko, Geschäftsführerin von CIPRA Slowenien. Mehr…

Die Alpen trocknen aus

Bereits im Juni 2026 wurden in vielen Regionen Rekordtemperaturen gemessen, im Juli und Anfang August folgten die nächsten Hitzeperioden. Die Folgen sind Wassermangel, häufigere Waldbrände und ungewöhnliche Naturschauspiele. Mehr…