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Sprayen für den Umweltschutz

Mit ansteckender Kreativität: Ausstellung der Graffitis in Bozen. (c) CIPRA Südtirol, Cristian Newman

CIPRA Südtirol. Urban Green – Wie stellt sich die junge Generation ihre Stadt der Zukunft vor?

Dieser Frage gingen KünstlerInnen im Graffiti-Contest 2016 auf kreative Weise nach. CIPRA Südtirol als Dachverband für Natur- und Umweltschutz, seine lokale Umweltgruppe in Bozen und die Kulturvereinigung Murarte riefen 2014 den ersten gemeinsam organisierten Graffiti-Wettbewerb aus. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung etabliert und die Gemeinde Bozen hat die Schirmherrschaft übernommen. Ausgangsfrage für die Umsetzung des Wettbewerbs war, wie ein junges, urbanes Zielpublikum für die Themen des Umweltschutzes interessiert und eingebunden werden kann. Zu diesem Zweck wurden Stellwände an zentralen Orten in Bozen aufgestellt, so dass die Leute hautnah bei der Entstehung der Graffitis dabei sein konnten. Für Riccardo Rizzo und Tobias Planer vom Verein Murarte ist klar: «Junge Menschen interessieren sich sehr wohl für aktuelle Themen des Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutzes. Die Werke der teilnehmenden Graffitaros sind nicht bloss an die Wand gesprühte Farbe, sie enthalten Ansichten, Stellungnahmen und Botschaften.» Urban Green steht für clevere Mobilitätslösungen, lebende Gebäudehüllen, Null-Abfall-Konzepte, Ressourcenschutz; kurzum für eine lebenswertere Stadt. Wie Urban Green in der Zukunft aussehen könnte, zeigten die Graffitaros in ihren unterschiedlichen Bildern. Für CIPRA Südtirol war dabei selbstverständlich, die gesamte Aktion möglichst ressourcenschonend auszurichten. So wurden die Werke auf komplett wiederverwendbaren Stellwänden mit umweltfreundlichen Farben auf Wasserbasis erstellt.

www.cipra.org/suedtirol