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Green Jobs – eine Strategie aus der slowenischen Krise?

Green Jobs, u. a. in der Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen, könnten Slowenien aus der Krise helfen. © Rainer Sturm, pixelio

Das EU-Sorgenkind Slowenien kämpft mit einer schwierigen Arbeitsmarktlage und sucht Auswege. Eine Studie zeigt nun, dass der Weg aus der Krise sozial und ökologisch ist.

Slowenien mit seinen natürlichen Ressourcen birgt grosse Chancen für so genannte Green Jobs. Mit diesen umweltfreundlichen und sozialen Arbeitsplätzen sollen Herausforderungen wie die Erreichung von Klimazielen, eine Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit, aber auch die Überwindung der Arbeitslosigkeit angegangen werden.

Eine Studie hält nun in Zahlen fest, dass es ein enormes Potential von 250‘000 “grünen Arbeitsplätzen“ bis 2020 gäbe. Miteingerechnet sind bestehende Arbeitsplätze, die in Green Jobs umgestaltet werden – im Bereich des sozialen Unternehmertums sind es 80‘000 Arbeitsplätze.

Neue Jobs sollen in den Bereichen ökologische Landwirtschaft, Wald-Holzwirtschaft, Abfallwirtschaft, erneuerbare Energieerzeugung, effiziente Energienutzung sowie im nachhaltigen Tourismus entstehen. Auch soziales Unternehmertum spielt eine wichtige Rolle.

Für die Umsetzung und Ausschöpfung des Potentials sind jedoch gute Planung, gezielte politische Massnahmen sowie ambitionierte grüne Unternehmen notwendig. Unabdinglich ist unter anderem auch Forschung, Kooperation zwischen verschiedenen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, öffentlichen Institutionen sowie Ausbildungsstätten, die diese Kompetenzen in den genannten Bereichen vermitteln.

Quelle:
http://zelenadelovnamesta.si/ (sl),

http://zelenadelovnamesta.si/upload/Zelena_delovna_mesta_analiza_mala.pdf (sl)