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Feuer und Flamme für die Alpen

Vor 30 Jahren brannte das erste symbolische Feuer in den Alpen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. © Katharina Conradin

Am 11. August 2018 ist es wieder soweit: «Feuer in den Alpen» erleuchtet zum 30. Mal Gipfel und Täler. Die Jubiläumsfeuer machen auf den Klimawandel aufmerksam.

Der Permafrost löst sich auf, die Gletscher tauen weg, Schlammlawinen verschütten Dörfer und Strassen. Die Alpen sind ein äusserst sensibles Ökosystem und leiden besonders unter der Klimaerwärmung. Mit den diesjährigen Höhenfeuern setzen die Alpenschutzorganisationen Alpen-Initiative, CIPRA und Mountain Wilderness Schweiz ein Zeichen gegen die Ursachen des Klimawandels.

Die ersten Mahnfeuer brannten 1988 in der Schweiz. Heute inspirieren sie Menschen im ganzen Alpenbogen. Von Slowenien über Wien bis nach Nizza, auf entlegenen Berggipfeln und in Stadtnähe – Jahr um Jahr werden Feuer für die Erhaltung des Erbes des Alpenraums sowie gegen die Zerstörung dieses sensiblen Ökosystems entzündet. Kaspar Schuler, seit Juni 2018 Geschäftsführer von CIPRA International, begleitet «Feuer in den Alpen» seit der ersten Stunde. Ob als Älpler, als Umweltaktivist oder als Zuschauer, für Schuler sind die Mahnfeuer eine schöne Gelegenheit, seine Verbundenheit mit den Alpen zu leben: «Die Feuer machen nicht nur auf Brennpunkte wie Klimawandel und Verkehrsbelastung aufmerksam, sie bringen auch Menschen zusammen und bieten ein berührendes Erlebnis in fast archaischer Stimmung.»

Mitmachen!

Ein solidarisches Mahnfeuer ist mit wenig Aufwand durchführbar. Ort, allfällige Rahmenprogramme und thematische Leitmotive sind frei wählbar, sollten aber die Idee der nachhaltigen Entwicklung mittragen. Alle weiteren Informationen und Anmeldung unter www.feuerindenalpen.com.

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