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Die Co-Bewegung ist in den Alpen angekommen

Neue Perspektiven für Randregionen im Alpenraum. Ein Co-working Arbeitsplatz. © Deskmag / Wikimedia Commons

In Bozen/I entsteht das erste Projekt für Co-working und Co-housing in Südtirol. Gerade Randregionen in den Alpen eröffnen sich dank solcher Modelle neue Perspektiven.

Von Maribor/Sl, über Villach/A, Bad Tölz/D, Laax/CH, Vaduz/LI, Aosta/I bis nach Manosque/F, überall im Alpenraum entstehen Co-Working-Spaces. So wurde vor kurzem bei einem Treffen der Jugendbeiräte des Landes Südtirol, Italien, mit VertreterInnen des Landesrats ein Projekt lanciert, um derartige innovative Nutzungsform für ein ehemaliges Gebäude der Telefongesellschaft in Bozen zu entwickeln.

Bei Co-Working-Spaces handelt sich um Büroräumlichkeiten, in die man sich zeitlich flexibel und befristet für Tage oder Monate einmieten kann. In Städten ist der Trend schon länger angekommen, in den Alpen gewinnt er an Fahrt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Nicht nur teilt man sich die Kosten für die Infrastruktur, sondern man gewinnt in der temporären Bürogemeinschaft auch neue Kontakte und Ideen. Wenn zudem verschiedene Fachkompetenzen unter einem Dach zusammenkommen und der Austausch gepflegt wird, kann das als eigentliche Triebfeder wirken. Gerade für Randregionen im Alpenraum, die von Abwanderung betroffen sind, könnte sich das Modell als Chance für die Zukunft erweisen, indem flexible Arbeitsmodelle und -orte dezentrales Arbeiten ermöglichen.

Im Südtiroler Projekt soll zusätzlich zum Co-Working-Space auch ein Co-housing realisiert werden. Co-housing umschreibt Siedlungen, bei denen das gemeinschaftliche Zusammenleben mit den Nachbarn gefördert und gestaltet wird. Neben privaten Wohnungen oder Häusern stehen Gemeinschaftsräume wie Küchen, Werkstätten, Bibliotheken oder Kindertagesstätten im Vordergrund.

Quellen und weitere Informationen: www.provinz.bz.it/news/de/news.asp?art=544815