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Südtirol baut energieeffizienter

Klimahaus

Energieeffiziente Häuser vereinen Wohnkomfort mit reduziertem Energieverbrauch und geringeren Kosten. © Andrea Turato

Häuser dürfen nicht mehr als fünf Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter verbrauchen. Das gilt ab Mitte Juni für Neubauten in der Autonomen Provinz Bozen. "Der KlimaHaus-B-Standard ist heute weder baulich noch finanziell ein Problem", so Michl Laimer, Landesrat für Umwelt und Energie.
Das Gesetz macht nun verpflichtend, was ArchitektInnen und Bauherren bereits umsetzen: Heute würden fast nur mehr KlimaHäuser B gebaut, so Ulrich Klammsteiner von der KlimaHaus Agentur.
Südtirol will bis 2050 den aktuellen CO2-Verbrauch von 5,1 Tonnen pro Kopf und Jahr (ohne Verkehr) auf 1,5 Tonnen reduzieren. Der Klimaplan des Landes sieht unter anderem vor, dass ab 2015 nur mehr "KlimaHäuser A" (drei Liter) gebaut werden dürfen. Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird zudem seit 2009 durch einen Kubatur-Bonus gefördert: Wer zum Beispiel sein Heim so saniert, dass es einem KlimaHaus-Standard C entspricht, kann 200 Kubikmeter zusätzlich verbauen. "Im vergangenen Jahr haben wir mehr Sanierungen zertifiziert, als Neubauten", so Klammsteiner.
Die SüdtirolerInnen haben seit 2005 71 "KlimaHäuser Gold" (Heizenergiebedarf unter 10 kWh/m²/a), 640 KlimaHäuser A und 1'980 KlimaHäuser B gebaut.
Quelle und weitere Informationen: www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles, www.klimahausagentur.it
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