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TheAlps - nachhaltiger Tourismus im Alpenraum?

Ob wirklich alle TeilnehmerInnen der Lobbyingveranstaltung theAlps an einem Strick ziehen - dem nachhaltigen alpinen Tourismus - bleibt erst noch abzuwarten.

Ob wirklich alle TeilnehmerInnen der Lobbyingveranstaltung theAlps an einem Strick ziehen - dem nachhaltigen alpinen Tourismus - bleibt erst noch abzuwarten. © gabork / www.flickr.com

Vor rund zwei Wochen haben sich mehr als 300 TeilnehmerInnen der Tourismusbranche aus dem gesamten Alpenbogen in Innsbruck/A getroffen, um sich für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit im Tourismussektor auszusprechen. Anwesend waren auch die Tourismusminister der Alpenländer, die auf der Veranstaltung das so genannte Innsbrucker Manifest unterzeichneten.
Die Naturfreunde Internationale (NFI), selbst involviert in zahlreiche Tourismusprojekte, betonen, dass eine Zusammenarbeit über Grenzen hinweg grundsätzlich positiv zu sehen sei. "An dieser Stelle wurden aber eindeutige Chancen vergeben: Anstatt die Alpen als einzigartiges Modell für nachhaltige Tourismusentwicklung zu positionieren, ignoriert das Innsbrucker Manifest negative Entwicklungen des Tourismus ebenso wie ungünstige Ausseneinflüsse", so Christian Baumgartner, Generalsekretär der NFI, auf Anfrage. Das Manifest erwähne weder die Verkehrsproblematik noch den Biodiversitätsverlust oder die Tatsache, dass auf Klimawandel, demographische Entwicklung etc. reagiert werden muss - schon im Eigeninteresse, um wirtschaftsfähig zu bleiben. Das Innsbrucker Manifest sei demnach in der vorliegenden Form nichts anderes als eine optimistische Marketinggrundlage.
Quellen und weiter Informationen unter www.bmwfj.gv.at/Familie, www.presseportal.ch/de/pm/100019983, Naturfreunde Internationale