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Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Güterverkehr in der Schweiz

Der Schweizer Güterverkehr verzeichnet zwar Abnahmen, das ist aber nicht auf die Verkehrspolitik zurückzuführen.

Der Schweizer Güterverkehr verzeichnet zwar Abnahmen, das ist aber nicht auf die Verkehrspolitik zurückzuführen. © RegioBahn GmbH

Der Rückgang des Schweizer Transit-Güterverkehrs im Jahr 2009 ist eine Folge der Wirtschaftskrise, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Mitte März bekannt gegeben hat. Besonders stark waren die Einbrüche beim Schienenverkehr aufgrund der Art der transportierten Güter und der gesunkenen Preise im Strassentransport. Auf der Schiene ging der Anteil der Transporte wegen der geringen Nachfrage um 17,7 Prozent zurück.
Bei den Schwertransporten auf der Strasse waren es dagegen nur 7,4 Prozent Abnahme im Vergleich zum Vorjahr.
Der Strassenverkehr bedient vermehrt Produkte des täglichen Gebrauchs. Mit den 1,18 Millionen Fahrten ist der Schweizer Strassen-Gütenverkehr somit noch sehr weit entfernt von dem ehrgeizigen Ziel der Verminderung auf die Hälfte, also knapp 650'000, der Fahrten im Jahr und der Verlagerung auf die Schiene. Die Wirtschaftskrise darf nicht darüber hinweg täuschen, dass sich an der Schadstoffbelastung durch den Güterverkehr, trotz Abnahme, nicht viel geändert hat.
Quellen und weitere Informationen unter
www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492 (de/fr/it), www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/Weniger (de/en/fr), www.umweltruf.de/news/111/news3 (de)