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Erstes Schweizer Hotel-Dorf

Vnà

Blick durch den Eingangskorridor bis zum Ende des "Piz Tschütta". © Stiftung Fundaziun Vnà

Das Dorf Vná im Unterengadin wird ab 1. Mai zum Hotel. Mit dieser Massnahme möchte die 70-Seelen-Gemeinde der Abwanderung entgegenwirken.
Hotel Piz Tschuetta

Fassade des renovierten Hotels "Piz Tschütta" in Vnà. © Stiftung Fundaziun Vnà

Mittelpunkt des Hotel-Projekts wird das seit 1995 leer stehende Gast- und Kulturhaus "Piz Tschütta", in dem Empfang, Restaurant, Aufenthaltsraum, Bibliothek, Verkaufsladen und fünf Zimmer eingerichtet wurden. Bei der Renovierung des 300 Jahre alten Gebäudes wurde besonders darauf geachtet, den Umgang mit Neu und Alt zu berücksichtigen. Die historische Bausubstanz blieb erhalten. Die weiteren zehn Zimmer sind über das Dorf verteilt in privaten Wohnhäusern und Ferienwohnungen eingerichtet. Deren Gästen steht die gesamte Hotelinfrastruktur zur Verfügung.
Um die Projektidee zu verwirklichen, wurde ein Privat-Public-Partnership-Modell für Vnà entwickelt. Die für das Projekt gegründete Stiftung Fundaziun Vná budgetierte für die Projektrealisierung zwei Millionen Franken. Knapp die Hälfte der Mittel sind Darlehen, ein Viertel decken Spenden ab und das restliche Viertel stammt vom Aktienkapital der für den Betrieb verantwortlichen Piz Tschütta AG.
Quelle und Infos: www.fundaziunvna.ch (de)