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Bodenerosion in den Alpen nimmt zu

Erosion

Klimawandel und intensive Landnutzung fördern Erosionen © Universität für Bodenkultur

Einer Studie der Universität Basel/CH zufolge haben Erosionen in den vergangenen Jahren in den Alpen stark zugenommen. Untersuchungen im Urserental im Kanton Uri/CH zeigen, dass sich Bodenrutschungen in diesem Gebiet zwischen 1959 und 2004 verdoppelt haben.
Die Rutschungen treten vor allem dort auf, wo Böden aufgrund der geologischen und hydrologischen Gegebenheiten instabil sind.
Bodenerosion wird durch den Klimawandel und intensive Landnutzung stark gefördert. Grosse Temperaturanstiege und Starkregen sowie die Haltung von mehr Vieh über einen längeren Zeitraum hinweg erhöhen das Rutschungsrisiko. Ein sorgfältigerer Umgang mit dem Boden unter Berücksichtigung klimatischer Veränderungen wird daher gefordert. Neben der Landwirtschaft sollen auch die Raumplanung und der Tourismus einen Beitrag zum Schutz alpiner Böden leisten.
Quelle: www.ur.ch/de (de)