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Kultur und Verkehr: Zwei Resolutionen für die Berggebiete verabschiedet

Die alpenweite Organisation Pro Vita alpina hat auf der Tagung "incontri tra montani" am 22. August ein "Manifest zum Überleben der alpinen Kultur" verabschiedet, das die Bergbauern-Kultur in den Alpen zum Thema hat. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) protestiert mit ihrer Resolution gegen die Sparmassnahmen der Regierung in den Berggebieten. Sie fordert vor allem Massnahmen im Bereich Verkehr.
Die Teilnehmenden der Tagung incontri tra montani stellten fest, dass die mehr als 10.000-jährige Nutzung der Alpen vor allem von den Bergbauern geprägt wurde und wird. Alle Massnahmen seien zu treffen, um diese "agricultur" zu sichern, zu fördern und als wichtigsten Faktor der Identität anzuerkennen. Die Teilnehmenden fordern auch die schnellstmögliche Erstellung eines Protokolls "Bevölkerung und Kultur" der Alpenkonvention.
Die SAB stellt fest, dass viele der in der Schweiz vorgesehenen Sparmassnahmen Auswirkungen auf die Berggebiete haben. Verkehrserschliessungen dürften als zentraler Standortfaktor für Bevölkerung und Wirtschaft nicht dem Spardruck geopfert werden. So sei beispielsweise von Kürzungen beim öffentlichen Regionalverkehr abzusehen, und Strassenbauvorhaben im Berggebiet dürften nicht weiter verzögert werden.
Quellen und Infos: www.sab.ch/resolut.%20verkehr_d.PDF (de), www.cultura.at/pro.vita.alpina (de)