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Tirols Bekenntnis zur Alpenkonvention

Im September dieses Jahres kam es vor dem Innsbrucker Goldenen Dachl zu einem Treffen der besonderen Art: Auf Initiative von Peter Haßlacher, Vorsitzender von CIPRA Österreich, machten sich Tirols Landeshauptmann Günther Platter und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer auf, den neuen Hausherrn unterm Goldenen Dachl, Alpenkonventionsgeneralsekretär Markus Reiterer, gemeinsam zu begrüßen.
Haßlacher_Reiterer_Oppitz_Platter

©J. Essl

Beide SpitzenpolitikerInnen gaben damit das Bekenntnis ab, zukünftig die Alpenkonvention und dessen Ständiges Sekretariat in Innsbruck als eine wichtige Plattform für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum zu unterstützen. Dabei wurde auch der hohe Stellenwert der Alpenkonvention in Österreich als ein rechtsgültiges Vertragswerk unterstrichen. Besonders hervorgehoben wurde der Wirkungskreis der Alpenkonvention über den gesamten Alpenbogen. LH Günther Platter bekräftigte dabei die alpinen Anliegen in einem größeren Kontext der europäischen Politiken zu stellen, da seiner Ansicht nach die Besonderheiten des Alpenraumes oftmals zu wenig berücksichtigt werden. Für Tirol geht es dabei um die Sicherung der Interessen der Berggebiete sowie um die Verankerung der entscheidenden Rolle der Regionen in einer makroregionalen Alpenraumstrategie. Deshalb seien alle wesentlichen Interessenträger, einschließlich der Alpenkonvention, in diesen Prozess einzubeziehen.

Gerade bei der Alpenkonvention würden laut Bgm.in Christine Oppitz-Plörer der Schutz der Alpen, überregionale Interessen sowie die Anliegen der ansässigen Bevölkerung in einem ausgewogenen Verhältnis berücksichtigt.

LH Günther Platter als auch Bgm.in Christine Oppitz-Plörer bekräftigten abschließend nochmals die wichtige Funktion des Ständigen Sekretariates der Alpenkonvention in Innsbruck und sagten GS Markus Reiterer, seinem Team und der Alpenkonvention ihre volle Unterstützung zu.

Ihre Sicht auf die Alpenkonvention legen die beiden PolitikerInnen in zwei Gastbeiträgen in der aktuellen Ausgabe der Alpenkonventionszeitschrift (Nr. 72, 03/2013, Seite 2) dar.


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