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CIPRA Österreich

Das Protokoll „Energie“ der Alpenkonvention

Das Energieprotokoll der Alpenkonvention ist im Jahr 2002 in Kraft getreten. In Anbetracht steigenden Energiebedarfs einerseits und der ökologischen Anfälligkeit des Alpenraumes andererseits versucht es, die wirtschaftlichen Interessen mit den ökologischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. In diesem weiten Themenfeld enthält es Vorschriften zur Einsparung von Energie sowie zur Rationalisierung der Energieerzeugung, des Energietransports und der Energieverwendung.

Mit dem vorliegende Band wird erstmals eine eingehende Untersuchung des Energieprotokolls vorgelegt. In sechs Beiträgen werden seine Inhalte aufgearbeitet und die unterschiedlichen Formen der Anwendung dargestellt. Als „Bonusmaterial“ umfasst der Band außerdem das Energieprotokoll in allen authentischen Vertragssprachen, Auszüge aus den parlamentarischen Umsetzungsmaterialien der Vertragsparteien und eine tabellarische Darstellung der Vorentwürfe zum Protokoll. In ihrer Gesamtheit soll diese Publikation „die erste Adresse“ für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Energieprotokoll sein und als hilfreiche Fundstelle für sonst nur schwer oder überhaupt nicht auffindbare Dokumente dienen.

Adressaten des Workshops und dieser Publikation sind in erster Linie Juristinnen und Juristen, in deren Arbeitsalltag die Alpenkonvention, insbesondere das Energieprotokoll, eine Rolle spielt. Dies betrifft vor allem die Verwaltung, die Anwaltei, Umweltanwaltschaften, Energieversorger und Nichtregierungsorganisationen. Mit diesem Band soll die komplexe und aufwändige Auslegung dieses völkerrechtlichen Vertrags vorbereitet und unterstützt werden, indem die Inhalte des Energieprotokolls erstmals umfassend aufgearbeitet werden.

Produktflyer_Protokoll_Energie_Alpenkonvention

Bestellmöglichkeit entweder direkt über den Buchhandel (ISBN 978-3-7046-7624-5) oder direkt über den Verlag Österreich unter order@verlagoesterreich.at

Hinweis: Bei direkter Bestellung über den Verlag Österreich und unter Angabe „CIPRA Österreich“, besteht die Möglichkeit das Buch nach dem Buchpreisbindungsgesetz 5 % günstiger zu erwerben.

25 Jahre Alpenkonvention - Ein- und Ausblicke

Mittlerweile ist ein Vierteljahrhundert nach der Unterzeichnung der Rahmenkonvention in Salzburg vergangen. Ein Meilenstein für eine neue, zukunftsweisende und umfassende Alpenpolitik, sollte man meinen. Nach 25 Jahren Alpenkonvention, eine Zeitspanne, wo durchaus neue Wege in der Alpenpolitik möglich sind, gilt es einmal einen kritischen Blick in die Vergangenheit zu werfen, aber insbesondere auch den Blick in die Zukunft zu richten, ob das internationale Vertragswerk der Alpenkonvention einen erkennbaren und sichtbaren Einfluss auf einen umfassenden Alpenschutz und eine nachhaltige Alpenentwicklung gebracht hat. Mit dem Buch „25 Jahre Alpenkonvention – Ein- und Ausblicke“ begibt sich CIPRA Österreich auf Spurensuche und hat dazu politische VertreterInnen auf internationaler und nationaler Ebene sowie zahlreiche Zeitzeugen, Wegbegleiter und UnterstützerInnen für die Alpenkonvention zu Wort kommen lassen.

Haßlacher, P. & CIPRA Österreich - Hrsg. (2016): 25 Jahre Alpenkonvention - Ein- und Ausblicke. Innsbruck-Igls, 134 S.

Inhaltsverzeichnis zum Buch

Bestellformular

Hinweis: Das Buch ist kostenlos gegen Postgebühren erhältlich (Inland: € 2,5, Ausland € 5,5)

Alemagna-Pläne bedrohen Osttirol

Die Alemagna - ein reales Bedrohungsszenario für Osttirol.© Foto: J. Essl

Auch wenn das Europäische Parlament den neuerlichen Alemagna-Plänen am 25.10.2016 mit 454 Nein- und nur 104 Ja-Stimmen eine regelrechte Abfuhr erteilt hat, ist die Diskussion darüber nicht verstummt. Vielmehr versuchen oberitalienische Befürworter dieses Projekt den Osttirolern schmackhaft zu machen und das Tragische dabei ist, dass sie bei einigen Lokalpolitikern auf offene Ohren stoßen. Bekräftigt wird das durch eine Medienmitteilung des Planungsverbandes Osttirol vom 01.12.2016.

Kartitscher Bürgermeister - ein Fels in der Brandung

Ausschließlich der Bürgermeister der Gemeinde Kartitsch, Josef Außerlechner, hat sich am 11. Dezember 2016, am Internationalen Tag der Berge, wie ein Fels in der Brandung wiederholt vehement gegen die Errichtung dieser hochrangigen Transitschneise für den alpenquerenden Verkehr ausgesprochen. Diese Gemeinde stand ja jahrelang durch das Cavallino-Kinigat-Projekt durch den Karnischen Kamm im Fadenkreuz der Alemagna-Pläne.

Medienmitteilung des Planungsverbandes Osttirol vom 01.12.2016

Ansprache - Josef Außerlechner vom 11.12.2016

Peter Haßlacher als Vorsitzender von CIPRA Österreich bestätigt

Peter Haßlacher - für die nächsten 3 Jahre einstimmig wiedergewählt. Foto: © J. Essl

Der Tiroler Peter Haßlacher wurde bei der diesjährigen Delegiertenversammlung von CIPRA Österreich als ehrenamtlicher Vorsitzender einstimmig bestätigt. Die Delegierten aus den Bundesländern und Nicht-Regierungsorganisationen verlängerten das Mandat für den Chef der österreichischen Vertretung der Internationalen Alpenschutzkommission um weitere drei Jahre bis 2019.

Die Stärkung der Raumordnung und des alpinen Freiraumschutzes stehen im kommenden Jahr schwerpunktmäßig im Arbeitsprogramm. Zu diesem Thema veranstaltet CIPRA Österreich 2017 in Innsbruck die Internationale Jahresfachtagung. „CIPRA Österreich bietet auch dem österreichischen Vorsitz im Rahmen der Alpenkonvention 2017/2018 ihre Unterstützung an“, unterstreicht Peter Haßlacher seine Sorge um die zügige Umsetzung der Alpenkonvention.

Der "Grassauer Appell" an die AlpenministerInnen

Für die Alpenkonvention benötigt es mehr Engagement zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Alpen. Foto: © J. Essl

Die nationalen Vertretungen der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA in Österreich, Deutschland und in Südtirol haben sich anlässlich der XIV. Alpenkonferenz in Grassau (D) mit einem Appell an die UmweltministerInnen der Vertragsparteien der Alpenkonvention gewendet, denn die Sorge um die mangelnde Bereitschaft zur Umsetzung der Inhalte der Alpenkonvention in den Alpenstaaten und Alpenregionen ist groß. Die CIPRA-Vertreter mahnen deshalb eine Erhöhung der Schlagzahl und einen stärkeren politischen Einsatz für dieses Vertragswerk zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes ein. Diese Bereitschaft wird sowohl für Schutzmaßnahmen als auch für zukunftsfähige Entwicklungen gefordert.

Der "Grassauer Appell"

Wintertourismus in den Alpen: Wachstum auf Teufel komm raus?

Der geschichtsträchtige Karnische Kamm soll im Bereich der Sillianer Hütte zwischen Sexten und Sillian grenzüberschreitend erschlossen werden. © J. Essl

Alpenweit werden aktuell mehrere neue, teils sehr grossräumige Seilbahnprojekte geplant. Problematisch daran ist nicht nur, dass die Projekte oft im Konflikt mit Schutzgebieten stehen. Vielmehr steht eine solche Strategie des „ungebremsten Wachstums“ im Widerspruch mit grossen Herausforderungen wie dem Klimawandel und ist kein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Alpenregionen. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 23.09.2016 in Innsbruck, haben dazu die VertreterInnen von CIPRA International (Präsidentin Katharina Conradin), CIPRA Deutschland (Vorsitzender Erwin Rothgang), CIPRA Südtirol (Vorsitzender Klauspeter Dissinger) und CIPRA Österreich (Vorsitzender Peter Haßlacher), klare Forderungen an die Politik, die Tourismusverantwortlichen und an die UmweltministerInnen der Alpenstaaten für die im Oktober 2016 stattfindende XIV. Alpenkonferenz in Grassau (D) gerichtet.

Pressemitteilung der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA

Aktueller Medienspiegel:

Der Standard, Tiroler Tageszeitung, Dolomiten, Kleine Zeitung, Kurier, ORF-Print, Österreich, RAi Südtirol, Schweiz am Sonntag, stol.it, Südtirol News, Südtiroler Wirtschaftsblatt, Wirtschaftsblatt

ORF-Tirol: http://tirol.orf.at/radio/stories/2798623/

Ö1-Morgenjournal: http://oe1.orf.at/artikel/452851 (Beitrag Paul Schiefer - P. Haßlacher/CIPRA Österreich u. L. Dagostin/ÖAV, 04.10.2016)

Ö1-Morgenjournal: http://oe1.orf.at/artikel/452854 (Beitrag Cornelia Vospernik - Interview mit BM Rupprechter, 04.10.2016)

ORF-Mittagsjournal: http://tvthek.orf.at/program/heute-mittag/4660089/heute-mittag/13868885 (07.10.2016)

Aktueller Beitrag von P. Haßlacher zur Alpinen Raumordnung (aus: Alpenkonventions-Zeitschrift Nr. 83)

Karte mit aktuellen Erschließungsprojekten in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Südtirol und Bayern.

Workshop zum Energieprotokoll der Alpenkonvention - Nachlese

Speichersee Zillergründl © J.Essl

Am 21. April 2016 veranstaltete CIPRA Österreich in Zusammenarbeit mit dem Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck und der Rechtsservicestelle Alpenkonvention in Salzburg den bereits 4. Workshop zu einem Durchführungsprotokoll der Alpenkonvention, der sich in diesem Jahr mit dem Energieprotokoll eingehend auseinandersetzte. Knapp 60 interessierte TeilnehmerInnen aus verschiedenen Institutionen nahmen an dieser von Sebastian Schmid (Universität Innsbruck) moderierten Veranstaltung teil und diskutierten auf Basis der Vorträge der ReferentInnen zur Anwendung und Relevanz des Energieprotokolls.

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie HIER!

Die Alpenkonvention – Nachhaltige Entwicklung für die Alpen

Soeben ist die 83. Ausgabe der Zeitschrift „Die Alpenkonvention – Nachhaltige Entwicklung für die Alpen“ mit folgenden Inhalten erschienen:

1… 25 Jahe Alpenkonvention - eine durchwachsene Bilanz

2… Der lange Schatten der Alpenkonferenz

3… Impulse für die Alpenkonvention im Jubiläumsjahr (Interview mit BM Andrä Rupprechter)

6… Bedeutung der Berglandwirtschaft für die Nahrungsmittelproduktion im Alpenraum

7… Alpenkonvention muss Alpine Raumordnung endlich stärken

10… Workshop zum Energieprotokoll der Alpenkonvention

12… Heliskiing in Vorarlberg widerspricht Tourismus- und Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention

Download der Alpenkonventions-Zeitschrift Nr. 83

Die kostenlose Zeitschrift „Die Alpenkonvention – Nachhaltige Entwicklung für die Alpen“ erscheint vierteljährlich und ist auch auf postalischem Weg erhältlich. Wenn Sie Interesse an der Zeitschrift haben, bitten wir um Mitteilung Ihrer Anschriftadresse an . Sehr gerne nehmen wir Sie in unseren Adressverteiler auf.

Hotelprojekt am Naturjuwel Obernberger See – eine unendliche Geschichte

Blick auf das Naturjuwel "Obernberger See". Foto: © J. Essl

Mehr als sechs Jahre dauert nun das Gezerre um die Genehmigung des bizarren Projekts „Natur Refugia Obernbergersee“, welches anstelle des altbekannten und beliebten Alpengasthofs völlig unpassend in das Landschaftsschutzgebiet „Nößlachjoch – Obernberger See – Tribulaune“ (1984), Naturdenkmal seit 1935, Seenschutzbereich, usw. hineingepatzt und gegraben werden soll. Auf dem Behördenweg scheint sich jetzt eine Entscheidung anzubahnen. Nun liegt seit kurzer Zeit ein von der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land in Auftrag gegebenes Gutachten des Atelier Gstrein (Innsbruck) zum Landschaftsbild vor, welches in seiner Zusammenfassung zu den untragbaren Auswirkungen festhält: „Die Auswirkungen des Vorhabens bedingen gravierende qualitativ und quantitativ nachteilige Beeinflussungen des Schutzgutes, so dass dieses dadurch in seinem Bestand gefährdet ist. Das Projekt ist fachspezifisch (umwelt)unverträglich“.

Eine Behördenentscheidung wird nach neuerlicher Anhörung der Parteien in Bälde getroffen werden. Noch einmal gilt es jetzt, das öffentliche Interesse für den Erhalt dieses Schutzgutes mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in den Vordergrund zu stellen und damit den Weg für eine Lösung frei zu machen, welche eine landschaftsangepasste und authentische Entwicklung mit Mehrwert für alle Beteiligten, insbesondere der gesamten Talschaft, erreicht werden kann. Mit dem Obernberg Tal – wie auch dem benachbarten Valser Tal, Schmirntal, Gschnitztal – liegen Naturschätze vor der Haustüre der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, die es trotz der Nähe zum urbanen Raum nicht leicht haben und deshalb diese Hilfe brauchen. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Unabhängige Interessengemeinschaft zum Erhalt des sensiblen Obernberger See-Gebietes und zur Realisierung eines landschaftsangepassten und schlichten Alpengasthofes mit Sommer- und Winterbetrieb.

Weitere Informationen:

Unterschriftenliste

Gutachten zum Landschaftsbild

Innsbruck Alpin Nr. 3/2016

Heliskiing in Vorarlberg - klarer Befund durch die Alpenkonvention

CIPRA Österreich bei Landesstatthalter K. Rüdisser und Landesrat J. Rauch (v.l.: K. Rüdisser, G. Kaufmann (ÖAV), P. Haßlacher (Vorsitzender CIPRA Österreich), LR J. Rauch, und S. Schmid (RSS-Alpenkonvention). Foto © J. Essl

Vorarlberg ist österreichweit das einzige Bundesland, wo Heliskiing möglich ist. Mit dem "Mehlsack" und dem "Schneetäli" am Arlberg gibt es dafür zwei Standorte, die vom Land genehmigt wurden. Mit 31. Mai 2016 ist der auf 5 Jahre befristete Bescheid nun ausgelaufen, weshalb es nun ein neues Genehmigungsverfahren benötigt. Doch viele kritische Stimmen in Vorarlberg sind der Meinung, dass Heliskiing in den Alpen aufgrund der massiven Lärmemissionen keinen Platz mehr haben darf. Für den Alpenverein Vorarlberg spielt hier auch die Alpenkonvention eine maßgebliche Rolle und aus diesem Grund wurde eine Anfrage an die Rechtsservicestelle Alpenkonvention bei CIPRA Österreich gerichtet, ob das Heliskiing nicht dem Tourismusprotokoll Art 16 und dem Verkehrsprotokoll Art 12 widerspricht. Die Stellungnahme durch die Rechtsservicestelle Alpenkonvention ergibt einen klaren Befund, dass

  • das Absetzen aus Luftfahrzeugen für sportliche Zwecke so weitgehend wie möglich einzuschränken ist,
  • das öffentliche Interesse des Umweltschutzes hoch zu bewerten ist und
  • nach Art. 16 Tourismusprotokoll ein absolutes Verbot von Außenlandungen für sportliche Zwecke wegen der Hochwertigkeit der betroffenen naturfachlichen Interessen gerechtfertigt ist. Das gilt für Schutzgebiete und sonstige, weitgehend naturbelassene Gebiete.

CIPRA Österreich hat das Ergebnis der Stellungnahme am 06. Juni 2016 Hr. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Landesrat Johannes Rauch präsentiert, die ablehnenden Punkte deutlich herausgestrichen und unmissverständlich dargelegt, dass die Alpenkonvention im Verfahren vollinhaltlich anzuwenden ist. Es ist zu wünschen, dass sich das Land Vorarlberg endlich auch den anderen österreichischen Bundesländern anschließt und dem Heliskiing mit seinen massiven Lärmemissionen eine Absage erteilt.

Gesamte Stellungnahme zum Heliskiing in Vorarlberg

CIPRA Österreich auf Besuch bei LH Arno Kompatscher

Vertreter von CIPRA Österreich gemeinsam mit der Expertin der Rechtsservicestelle Alpenkonvention in Bozen bei LH Arno Kompatscher (v.l.: D. Holzer, N. Ehlotzky, LH A. Kompatscher, P. Haßlacher). Foto: ©J. Essl

Die Südtiroler Grünen richteten an die Rechtsservicestelle Alpenkonvention bei CIPRA Österreich eine Anfrage dahingehend, ob die geplante Erweiterung des Flughafens Bozen mit der Alpenkonvention und insbesondere mit dem Art. 12 des Durchführungsprotokolls Verkehr vereinbar ist. Die Rechtsservicestelle Alpenkonvention bei CIPRA Österreich, bestehend aus unabhängig und ehrenamtlich tätigen ExpertInnen, hat dazu eine Stellungnahme abgegeben, deren Ergebnis am 09. Mai 2016 in Bozen CIPRA Südtirol, den Südtiroler Grünen und Herrn Landeshauptmann Arno Kompatscher in persönlichen Gesprächen präsentiert wurde. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass zwischen der geplanten Erweiterung des Flughafens in Bozen und der Alpenkonvention ein großes Spannungsverhältnis besteht und zahlreiche Prüfungen im Sinne der Alpenkonvention noch zu erfolgen haben.

Stellungnahme der Rechtsservicestelle Alpenkonvention

Weitere Informationen zur Rechtsservicestelle finden Sie hier!

Alpenweiter Bodenschutzworkshop - Das Bodenschutzprotokoll der Alpenkonvention

Der Boden wird im Alpenraum immer mehr zu einem knappen Gut. © Foto J. Essl

Bodenschutz in den Alpen auf dem Prüfstand

Im Rahmen des Programms des deutschen Vorsitzes der Alpenkonvention in den Jahren 2015 und 2016 wird ein Projekt zu einem der Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention – dem Bodenschutzprotokoll – umgesetzt. Erste Ergebnisse der Untersuchungen werden auf dem alpenweiten Bodenschutzworkshop „Das Bodenschutzprotokoll der Alpenkonvention – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ am 23. und 24.06.2016 in Bad Reichenhall (DE) vorgestellt und diskutiert.

Diskutieren Sie mit uns zu aktuellen Themen der Bilanzierung, zu Umsetzungserfahrungen des Bodenschutzprotokolls und zu aktuellen Herausforderungen des alpenweiten Bodenschutzes!

Informationen zur Online-Anmeldung, zum Programm und zur Anreise erhalten Sie unter: www.umweltbundesamt.de/themen/bodenschutz-in-den-alpen-auf-dem-pruefstand

Die Teilnahme am alpenweiten Bodenschutzworkshop ist kostenlos!

blue! advancing european projects GbR, CIPRA Österreich, Universität Innsbruck- Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, ARP - alpen.raum.planung und LAND-PLAN - Büro für landschaftsökologische Gutachten und Planung freuen sich auf Ihr Kommen.

Passagen mit Peter Haßlacher und Werner Bätzing zum Nachhören

Einen Mitschnitt der vergangenen Aussendung der Diskussion zwischen Peter Haßlacher und Werner Bätzing zum Thema "Burn-out der Alpen?" auf Ö1 können Sie hier downloaden!

Näheres zu der Diskussion finden Sie außerdem hier!

Die Alpenkonvention und die Region der niederösterreichischen Randalpen – Möglichkeiten der nachhaltigen Regionalentwicklung

Tagungsband zur CIPRA Österreich-Jahresfachtagung 2015 in Lunz am See

Der vorliegende Tagungsband zur CIPRA Österreich-Jahresfachtagung 2015 in Lunz am See (NÖ), wirft einen konkreten Blick auf die zukünftigen Herausforderungen und notwendigen Maßnahmen in peripheren Räumen in den Alpen, um im Gesichte der fortschreitenden Globalisierung und Zentralisierung auch in Zukunft bestehen zu können. Viele ländliche Regionen und Gemeinden sind mittlerweile von Abwanderung, Überalterung, einer fehlenden Nahversorgung und einem zunehmend schlechten Mobilitätsnetzes betroffen. In der Markgemeinde Lunz am See, wurden mit einer breiten und aus den unterschiedlichen Fachbereichen tätigen Autorenschaft interessante als auch neue und praxisorientierte Ansätze zur Unterstützung, Stärkung und Entwicklung peripherer und entwicklungsschwacher Regionen und Gemeinden in den Alpen erörtert. Neben der konkreten Darstellung praktischer Beispiele, befasst sich der Tagungsband auch damit, ob das internationale Vertragswerk der Alpenkonvention Potenziale zur Stärkung strukturschwacher und peripherer Alpenregionen beinhaltet und welche konkreten Möglichkeiten die Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention zur Umsetzung bieten.

Den Tagungsband können Sie hier downloaden oder bei CIPRA Österreich bestellen!

Werner Bätzing - Grande Traversata delle Alpi

(c) Rotpunktverlag

Die Grande Traversata delle Alpi (GTA) ist einer der beliebtesten Weitwanderwege der Alpen. Er führt von der Südgrenze der Schweiz (Wallis) in 68 Tagesetappen quer durch die Täler der piemontesischen Alpen bis ans Mittelmeer bei Ventimiglia.

Die beiden Bände des Wanderklassikers wurden für diese 7. Auflage komplett überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Näheres dazu finden Sie hier...

40 Jahre CIPRA Österreich - für einen starken Alpenraum

Vor 40 Jahren wurde auf Initiative des steiermärkischen Naturschutzhofrates Dr. Curt Fossel CIPRA Österreich in Salzburg aus der Taufe gehoben. Damit erfolgte der Startschuss für die Entwicklung und Arbeit der Vertretung der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA in Österreich.

Fakten über die Geschichte von CIPRA International, CIPRA Österreich, die thematischen Arbeitsschwerpunkte von CIPRA Österreich, ihre Arbeit für die Umsetzung der alpenumspannenden Alpenkonvention, über die Mitglieder und Ansprechpersonen, usw. können Sie der 40 Jahre-Schrift „40 Jahre CIPRA Österreich – für einen starken Alpenraum“ entnehmen.

Lesen Sie hier

Gedruckte Exemplare können kostenlos über das Alpenkonventionsbüro von CIPRA Österreich unter josef.essl@cipra.org bestellt werden.

Publikationen

Neueste Ausgabe der Zeitschrift Alpenkonvention

 "Die Alpenkonvention - Nachhaltige Entwicklung im Alpenraum" (Nr. 82)

Literatur

Zusammenstellungen von Peter Haßlacher, Vorsitzender CIPRA Österreich