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Persönliche und alpine Stärken nutzen

Der Wald als Ressource: Teilnehmende des Re.sources Projekt aus Slowenien setzten sich beim Wandern mit der Natur auseinander. (c) CIPRA Slowenien

Ein Waldausflug in Slowenien oder Theaterspiele in Liechtenstein und Frankreich: Beim Kick-off des Projekts Re.sources im Dezember 2020 präsentierten die Teilnehmenden aus verschiedenen Alpenländern ihre lokalen Aktivitäten und tauschten sich über persönliche und alpine Ressourcen aus.

Was sind persönliche Ressourcen und wie können wir sie nutzen? Welche Ressourcen braucht es, um eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen zu fördern? Diesen Fragen widmeten sich die Teilnehmenden aus verschiedenen Alpenländern bei der internationalen Startveranstaltung des von Erasmus+ finanzierten Projekts Re.sources im Dezember 2020. Wegen der Corona-Pandemie fand der Austausch online statt und nicht wie ursprünglich geplant an der AlpenWoche in Nizza/F.

Motivation und Netzwerke einbringen

Eine Konferenz zu Ökosystemdienstleistungen in Italien, Zelten in einem geplanten Nationalpark in Deutschland, Kreislaufwirtschaft in Schweizer Bergdörfern, Theater in Liechtenstein und Frankreich, eine Gletscherexkursion in Südtirol: Diese Aktivitäten wollen die nationalen Vertretungen der CIPRA, der CIPRA-Jugendrat und weitere ProjektpartnerInnen 2021 in ihren Ländern umsetzen. Dabei aktivieren sie persönliche Ressourcen wie Motivation, Energie und verschiedene Sprachen. Beatrice Brunhart-Risch, Geschäftsführerin des Jungen Theater Liechtensteins, bringt ihre persönliche Stärken zum Beispiel so ein: «Ich füge Kreativität und gute Laune hinzu, versuche positiv zu bleiben und die Menschen zusammenzuhalten.» Für Uwe Roth, Geschäftsführer von CIPRA Deutschland, ist das Netzwerk der Organisation eine wichtige Ressource für das Projekt.

Als zentrale Ressource für die Anpassung an den Klimawandel gilt der Wald. CIPRA Slowenien organisierte als nationale Aktivität im Rahmen des Projekts bereits im August 2020 einen Ausflug zum Thema Wald. Die 26 Teilnehmenden lernten die verschiedenen Funktionen des Waldes kennen, wanderten durch die heimische Natur und tauschten sich mit lokalen ExpertInnen aus. «Für mich als junger Geograph war es sehr interessant, mit den Fachleuten zu sprechen. Dies ist der beste Weg, um Wissen zu erlangen», zeigte sich der 22jährige Rok Brišnik aus Slowenien begeistert.