CIPRA Vertretungen:

Benutzerspezifische Werkzeuge

  Suchfilter  

Weiterführende Informationen

News

Alpenweite Jugendbeteiligung verankern

Ein partizipativer Prozess: VertreterInnen der Eusalp arbeiten an einer Strategie, um Jugendliche mehr einzubinden. (c) Maya Matthias, CIPRA International

Jugendrat, App und gute Beispiele: Bei einem Workshop im Frühjahr in Lyon/F diskutierten Mitglieder der EUSALP weitere Schritte in Sachen Jugendbeteiligung. Die Basis dafür liefert eine Expertenstudie mit guten Beispielen.

Wie kann die EU-Strategie für den Alpenraum junge Menschen erreichen? Welche Strukturen braucht es für eine dauerhafte Beteiligung? Diese und weitere Fragen diskutierten VertreterInnen der EUSALP bei einem Workshop anlässlich der Übernahme der französischen EUSALP-Präsidentschaft in Lyon/F. In einem partizipativen Prozess erarbeiteten sie Vorschläge, wie zum Beispiel einen EUSALP-Jugendrat oder eine App zur Beteiligung von jungen Menschen zu spezifischen Themen.

Das Ziel ist, junge Menschen an den EUSALP-Aktivitäten zu beteiligen und ihnen Mitsprache bei der Gestaltung ihres Lebensraums zu ermöglichen. Mit dem Projekt youth.shaping.EUSALP haben die Europäische Kommission und das Land Tirol 2018 einen Prozess gestartet, um Jugendbeteiligung schrittweise zu verankern. Es ist eine Herausforderung für die makroregionale Strategie: Da die Präsidentschaft jedes Jahr wechselt, braucht es die Zusammenarbeit und Verbindlichkeit aller Mitglieder. 2020 liegt es an Frankreich, den Prozess weiterzutragen.

CIPRA International begleitet den Prozess youth.shaping.EUSALP zusammen mit den Organisationen Anacej und Valmonti sowie der Moderatorin Nicoletta Piersantelli. Im Rahmen des Projektes haben sie eine Studie durchgeführt. Sie enthält eine alpenweite Recherche zu Jugendorganisationen, gute Beispiele im Bereich Kommunikation und Governance sowie strategische Empfehlungen für die EUSALP. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse auf Englisch ist ab Mai 2020 online abrufbar: www.cipra.org/de/youth-shaping-eusalp