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Medienmitteilung

Wie Jugendliche Alpenpolitik mitgestalten

Ideen sammeln, eigene Themen einbringen, sich mit EUSALP-VertreterInnen austauschen: Im Workshop «jugend.gestaltet.EUSALP» am 29. und 30. März in Schaan entwickelten junge Menschen Massnahmen für mehr Jugendbeteiligung in der EUSALP.

Der Alpenraum steht vor grossen Herausforderungen: Der Klimawandel und die demographischen Entwicklungen treffen die kommenden Generationen in den Alpen besonders stark. Dennoch sitzen junge Menschen selten mit am Tisch, wenn es um zukunftsweisende Entscheidungen gibt. Dabei können gerade junge Menschen dabei helfen, nachhaltige und innovative Lösungen zu finden. Davon sind auch die sieben Staaten und 48 Regionen, die in der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) zusammenarbeiten, überzeugt. Um die Stimme der Jugend langfristig in der EUSALP zu verankern, wurde der Prozess «jugend.gestaltet.EUSALP» von der Tiroler EUSALP-Präsidentschaft 2018, dem Amt für Auswärtige Angelegenheiten in Liechtenstein und dem Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) ins Leben gerufen. Die Europäische Kommission unterstützt dieses Vorhaben. CIPRA International und der Verein «Alpenstadt des Jahres» begleiten den Prozess.

Wie Jugendliche konkret in die Alpenkooperation eingebunden werden können, wurde in zwei Workshops von ihnen selbst erarbeitet. Im zweiten Workshop am 29. und 30. März in Schaan, finanziert durch einen Beitrag der liechtensteinischen Regierung, diskutierten und arbeiteten 30 Jugendliche aus dem gesamten Alpenraum gemeinsam mit EUSALP-VertreterInnen an der Konkretisierung der Ideen und der Strategie aus dem ersten Workshop, der im November in Innsbruck stattfand. «Ich bin stolz darauf, einbezogen zu werden, und dankbar, dass EUSALP mir die Möglichkeit gegeben hat, an diesem Workshop teilzunehmen und Ideen zur Beteiligung junger Menschen zu entwickeln», erklärt die Teilnehmerin Alice Friard, italienisch-französische Doppelbürgerin.
Die Ideen der Jugendlichen sollen nun in die EUSALP getragen und praktisch umgesetzt werden, um zu gewährleisten, dass zukünftige Generationen ihren Lebensraum Alpen mitgestalten können.

 

Rückfragen sind zu richten an:                                       
Claire Simon, Geschäftsführerin, Verein «Alpenstadt des Jahres», +33 6 95 02 22 48,
Nicoletta Piersantelli, Moderatorin, CIPRA International, +39 339 8909159 <p >  <p > 




Die europäische Strategie für den Alpenraum (EUSALP)
Die EUSALP vereint 48 Regionen aus sieben Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien, Schweiz und Liechtenstein) mit insgesamt über 80 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Die EU-Alpenstrategie bietet die Chance, diese Herausforderungen mit innovativen Initiativen aus den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr, Energie sowie Umwelt- und Ressourcenschutz in enger Zusammenarbeit mit den Staaten und Regionen, aber auch mit nicht-staatlichen Akteuren anzugehen. So stärkt sie den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kern Europas, um die Herausforderungen einer globalisierten Welt gemeinsam zu meistern.

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