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Verkehrsverlagerung: ein Schritt vor, einer zurück

Die Alpenstaaten gehen unterschiedliche Wege bei der Verlagerung der Güter auf die Schiene. © Rainer Sturm / pixelio.de

Die Alpentransitbörse erhält Schützenhilfe der Parlamente in Tirol, Südtirol und Trentino. Zugleich wird in Frankreich die „Ökosteuer“ für den Gütertransport auf der Strasse fallen gelassen. Zwei Beispiele dafür, wie die Alpenstaaten getrennte Wege gehen

Die Landesparlamente von Tirol, Südtirol und Trentino haben in einer gemeinsamen Sitzung im Oktober 2014 einstimmig die Umsetzung der Alpentransitbörse beschlossen. Jetzt sind die jeweiligen Landesregierungen aufgefordert, „Verhandlungen für die Einführung einer Alpentransitbörse zu verstärken“ und einen „konkreten Zeitplan für die Einführung“ auszuarbeiten. Die Landesregierungen haben nun bis 2020 Zeit. Dann soll die Alpentransitbörse funktionieren und den Transitverkehr über den Brennerpass auf der Strasse um die Hälfte verringern.

Frankreich hat hingegen im Oktober 2014 die Einführung „Ökosteuer“ auf unbestimmte Zeit aufgeschoben. Die Besteuerung des Gütertransports auf der Strasse nach dem Verursacherprinzip stiess bei den Transportunternehmen auf grosse Proteste. Umweltorganisationen kritisieren den Rückzug der Regierung als „Kapitulation“ vor der Verkehrslobby. Die Anreize, Güter auf der Schiene zu transportieren, bleiben somit gering. 

Quelle und weitere Informationen: http://us7.campaign-archive1.com/?u=e6d9acc3ede18c5c3c4597b17&id=3379e30d5c&e=bf965e2708 (fr), http://www.meinbezirk.at/fuegen/chronik/alpentransitboerse-auf-schiene-d1138433.html, http://www.cipra.org/de/publikationen/beschluss-dreierlandtag