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Riedberger Horn kein Einzelfall

Bild: DAV

900 Menschen sollen über die Zukunft des Riedberger Horns und damit des Bayrischen Alpenplans befinden. So will es die Staatsregierung. Diese Entwicklung ist kein Einzelfall, wie die CIPRA mit einer Alpenkarte zum Projekt alpMonitor aufzeigt.

Das Riedberger Horn ist kein Einzelfall: Überall in den Alpen werden Schutzgebiete in Frage gestellt, zerstückelt oder in ihrem Schutzstatus herabgesetzt. Die CIPRA dokumentiert solche Veränderungen auf einer Alpenkarte im Rahmen des Projekts alpMonitor, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

CIPRA Deutschland, CIPRA Österreich und CIPRA Südtirol haben daher bereits im Frühjahr 2016 die für Raumplanung zuständigen Minister der Alpenländer aufgefordert, sich am Alpenplan von Deutschland zu orientieren. vgl. "Stopp für Erweiterung von Skigebieten gefordert".

Der Alpenplan wurde 1972 als vorbeugendes Konzept zur Verhinderung von Übererschließung, zum Ausgleich zwischen intensivem und extensivem Tourismus, zur Sicherung des Gebietes für die Erholung aufgestellt. Zur Verwirklichung dieser Ziele ist der bayerische Alpenraum in drei Zonen eingeteilt, die je nach Art unterschiedliche Infrastrukturmaßnahmen erlauben oder untersagen.

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