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Neue Organisationen für die Alpen

Jetzt setzt sich Mountain Wilderness auch in Österreich für die Alpen ein. © Mountain Wilderness Deutschland

Der Herbst bringt eine Plattform für Alpenpioniere und einen österreichischen Ableger von Mountain Wilderness. Was die beiden neuen Alpenorganisationen wollen und wer sie sind.
Menschen mit ganz unterschiedlichen Einstellungen und Erfahrungen will der Club der Alpenpioniere zusammenbringen. Die Plattform setze auf Interdisziplinarität und Interessensaustausch, so der Initiator Philipp Schmid, während viele Naturschutzorganisationen oft zu wenig auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingingen. Vielfältig daher auch die Personen, die vom Initiator und einer Jury Ende Oktober als "Gestalter der Alpen" ausgezeichnet wurden: Ernst Bromeis, Extremschwimmer und Wasserbotschafter, wurde ebenso in den Club der Alpenpioniere aufgenommen wie Martha Schultz, Marketingchefin, die zeige, "wie erfolgreich Skigebiete privatwirtschaftlich geführt werden können". Im Herbst 2014 will der Club weitere fünf Personen als "Alpenpioniere" auszeichnen.
Ganz andere Ziele verfolgt die Bergschutzorganisation Mountain Wilderness. Sie bekommt einen zehnten Landesverband. In Innsbruck wurde Anfang November "Mountain Wilderness Österreich" gegründet. Kerrin Lessel ist das Gesicht des neuen Vereins. Die Organisation will insbesondere gegen die Disneylandisierung der Alpen wirken, sich mit dem Ausbau der Klettersteige beschäftigen und an einem ökologisch verträglichen Miteinander von Mensch und Natur arbeiten.
Quelle und weitere Informationen: www.facebook.com (en), www.avintas.ch/html/projekte.html , http://derstandard.at/1381370028789
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